Eine Frau höhlt einen Kürbis mit Gruselgesicht aus. Die Halloween-Nacht war aus Sicht der Polizei in der Region friedlich.
Eine Frau höhlt einen Kürbis mit Gruselgesicht aus. Die Halloween-Nacht war aus Sicht der Polizei in der Region friedlich. | Foto: Michael Reichel/dpa

1000 Einsätze

Halloween-Fazit der Polizei: Viel zu tun, aber fast alles war friedlich

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Eine gruselige Nacht war Halloween in diesem Jahr für Polizisten in der Region nicht. Lediglich in Pforzheim und im Enzkreis gab es kleine Sachbeschädigungen und Böllerwürfe. Ungewöhnlich viele Einätze musste die Polizei trotzdem fahren.

„Wenn viel gefeiert wird, gibt es viel Unmut.“ So lautet das Halloween-Fazit von Stefan Moos, Polizeiführer vom Dienst beim Polizeipräsidium Karlsruhe. Seine Kollegen waren in den 24 Stunden von Halloween gut 1000 Mal im Einsatz. Ansonsten seien 650 bis höchstens 800 Einsätze normal, sagt er.

Friedlich war Halloween aus Sicht der Polizei trotzdem. Aus ganz Karlsruhe und Umgebung hätten die Kollegen keine größeren Vorkommnisse gemeldet. Vielleicht auch, weil die Polizei schon vor dem 31. Oktober auf die Folgen von Streichen hingewiesen hatte.

„Die vielen Einsätze waren überwiegend Ruhestörungen“, berichtet Moos aus Karlsruhe. „Die Stadt war voll.“ Er vermutet, dass Menschen sich an Halloween eher über Lärm beschweren als etwa an Silvester, wo lange Feiern schon länger normal sind.

Böller, Eier an der Hauswand und eine Schlägerei

Ein paar Halloween-Schäden vermelden Polizisten aus Pforzheim und dem Enzkreis. Aber lediglich dumme Streiche zählt Moos auf: Zahnpasta auf einer Türklinke, Eierwürfe auf eine Hauswand, Böllerwürfe. Dazu ein paar alkoholisierte Jugendliche und eine Schlägerei.

Rund um Rastatt, Baden-Baden und Bühl lief Halloween aus Sicht der Einsatzkräfte ähnlich ruhig ab. „Es war ruhig“, lautet das knappe Fazit aus dem Polizeipräsidium Offenburg.

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