Wer spannende Berufe mit Zukunft sucht, sollte sich im Handwerk umschauen.
Wer spannende Berufe mit Zukunft sucht, sollte sich im Handwerk umschauen. | Foto: alotofpeople/adobe stock

Beilage Ausbildung und Beruf

Handwerksberufe bieten gute Aussichten

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Während viele an die Universitäten stürmen, um mitunter Fächer zu studieren, mit denen sie im späteren Berufsleben häufig doch nichts zu tun haben oder ihr Studium abbrechen, weil es sich nicht als das herausgestellt hat, was sie erwartet haben, wird im Handwerk Klartext gesprochen. Wer hier eine Ausbildung startet, wird von Anfang an aktiv in die täglichen Arbeitsabläufe eingebunden und lernt grundsätzlich das, was er für seine spätere Zukunft auch wirklich braucht.

Abgesehen von der grundsätzlichen Praxisnähe, die gerade vielen Universitätsabsolventen beim Start in das Arbeitsleben fehlt, hat eine Ausbildung im Handwerk aber auch noch zahlreiche andere Vorteile zu bieten. Selbst wer sich nur wenig für Nachrichten und Meldungen in sämtlichen Medien interessiert, kennt das Schlagwort: Fachkräftemangel. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung in einer handwerklichen Tätigkeit ist man auf dem Arbeitsmarkt aktuell sehr gefragt und dieser Trend wird sich aller Voraussicht nach auch halten. Gut ausgebildete Experten werden in zahlreichen Unternehmen gebraucht, denn bestimmte Aufgaben gibt es immer wieder und das Wissen und die Erfahrung lässt sich auch durch die Digitalisierung nicht ersetzen. Ganz im Gegenteil: Die Technik sorgt eher dafür, dass Handwerksberufe vielfältiger und anspruchsvoller werden. Bei der Arbeit mit modernen Maschinen ist Können gefragt. Kein moderner Handwerksberuf kommt ohne Wissen und Erfahrung im Umgang mit Computern aus. Dadurch verbinden viele Handwerksberufe manuelle Tätigkeiten mit digitaler Technik und sorgen so zusätzlich für ein vielseitiges Arbeitsfeld mit spannenden Aufgaben.

Weitere spannende Angebote für Berufseinsteiger finden sich in der aktuellen Beilage der BNN.
Weitere spannende Angebote für Berufseinsteiger finden sich in der aktuellen Beilage der BNN. | Foto: contrastwerkstatt/adobe stock/alotofpeople/adobe stock/Impact Photography/fotolia/randstad/Robert Kneschke/fotolia/randstad

Verbindung von Theorie und Praxis

Das duale System, das bei den allermeisten Ausbildungen in Deutschland angewendet wird, verbindet den theoretischen Teil an einer entsprechenden Berufsschule mit der praktischen Erfahrung in einem Betrieb. Diese beiden Bereiche finden im Wechsel statt und ermöglichen so dem Azubi sich zum einen das Fachwissen anzueignen und zum anderen den Beruf direkt im Unternehmen gemeinsam mit erfahrenen Kollegen von der Pike auf kennenzulernen. Der Schwierigkeitsgrad der Tätigkeiten wird dem Ausbildungsstand schrittweise angepasst. Zusätzlich dazu stehen den Azubis die erfahrenen Kollegen bei Fragen zu Seite, so dass man optimal in den Beruf eingeführt wird. Ein weiterer Vorteil ist die Vergütung, die man bereits während der Ausbildung erhält. Während viele Studenten Bafög beantragen und anschließend zurückzahlen oder sich mit Nebenjobs über Wasser halten müssen, verdienen Auszubildende bereits ihr erstes eigenes Geld.

Meisterprüfung und anschließendes Studium

Ein weiterer Vorteil der Ausbildung ist, dass auch nach dem Abschluss als erstem Ziel noch Möglichkeiten bestehen, um beruflich weiter aufzusteigen. Die Meisterprüfung zum Beispiel, deren erfolgreiches Bestehen die Voraussetzung ist, um sich selbstständig zu machen und einen eigenen Betrieb zu gründen oder zu übernehmen. Auch ein zusätzliches Studium ist nach dem Abschluss einer Ausbildung möglich.

Mit all diesen Vorteilen bietet eine Ausbildung im Handwerk eine sinnvolle und zukunftsweisende Alternative zum Studium. Auch Studienabbrecher haben hier die Möglichkeit, doch noch den Traumberuf zu finden ohne dabei viel Zeit zu verlieren. Und wer sich zwischen Studium und Ausbildung nicht wirklich entscheiden kann, dem stehen immer noch duale Studiengänge zur Auswahl, die ebenfalls Theorie und Praxis verbinden und gute Perspektiven für das Berufsleben bieten.

Mehr Tipps für künftige Azubis und Studenten sowie viele Angebote finden sich in der aktuellen BNN-Beilage „Ausbildung und Beruf“.