AUS MÜLL WIRD SYNTHETISCHER SPRIT: Die Ineratec-Chefs Philipp Engelkamp, Paolo Piermartini und Tim Böltken (von links) in einem ihrer Container mit einer Technik auf kleinem Raum, die auf weltweites Interesse stößt.
Der Deutsche Gründerpreis 2018 wurde am Dienstagabend in Berlin in der Kategorie Start-up an die Ineratec GmbH aus Karlsruhe verliehen. | Foto: Fabry

Kategorie Start-up

Ineratec aus Karlsruhe gewinnt Deutschen Gründerpreis

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Der Deutsche Gründerpreis 2018 wurde am Dienstagabend in Berlin in der Kategorie Start-up an die Ineratec GmbH aus Karlsruhe verliehen. Ausgelobt wird der renommierte Preis von Sparkassen, Porsche, ZDF und „Stern“.

„Ineratec ist es gelungen, gigantische chemische Anlagen auf Miniaturformat zu schrumpfen“, teilte die Jury mit. Sie sei besonders von „den extrem vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der innovativen Reaktoren, mit denen man auch aus bislang verschwendeten Ressourcen einen echten Mehrwert erzielen kann“, begeistert.

Ineratec arbeitet mit EnBW-Tochter zusammen

Die BNN haben das Unternehmen, gegründet von Absolventen des Karlsruher Instituts für Technologie, bereits ausführlich vorgestellt. Ineratec hat Referenzkunden wie die EnBW-Tochter Energiedienst sowie Audi. 2016 gegründet, schreibe das 17-Mitarbeiter-Unternehmen schwarze Zahlen.

Ausgezeichnet wurde auch Bernhard Paul mit seinem Circus Roncalli. Er erhielt von der Jury den diesjährigen Sonderpreis. Für sein Lebenswerk wurde Jörg Mittelsten Scheid von der Vorwerk GmbH & Co. KG ausgezeichnet. In der Kategorie Aufsteiger wurde die Tesvolt GmbH aus Wittenberg prämiert.