Sie wird als die deutsche Adele gehandelt: Alina hat soeben ihr Debüt-Album "Die Einzige" veröffentlicht. | Foto: Universal Music

Alina: „Die Einzige“

Ist sie „unsere“ Adele?

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Schon als Kind wollte Alina Sängerin werden. „Mit sieben trat ich zum ersten Mal bei einem Familienfest auf“, erzählt sie. „Der Applaus klingt mir bis heute noch in den Ohren.“ Dennoch dauerte es ein paar Jahre, bis sie nach diversen beruflichen Anläufen, unzähligen Nebenjobs und einer Stimmband-OP endlich dort landete, wo sie heute ist: Mitten drin im Musik-Business.

Für immer alleine?

„In Berlin stand ich oft auf der Warschauer Brücke und blickte voller Sehnsucht hinunter zum großen Universal-Gebäude“, erzählt sie. Der Traum, dort einmal unterzukommen, hat sich mit dem Debüt-Album nun erfüllt. Mal verzweifelt, mal kraftvoll, mal hauchzart und verletzlich singt Alina mit ihrer warmen, einzigartigen Stimme über Beziehungsschmerz, über Sehnsüchte und über Träume: Als Hörer leidet man tatsächlich mit, wenn sie im Titelsong des Albums fragt: „Bin ich die Einzige, die für immer alleine bleibt?“

Die Platten der Eltern…

Musikalisch sozialisiert wurde Alina in den 90er Jahren. Einerseits von Superstars wie Michael Jackson oder Mariah Carey, andererseits von jenen Künstlern, deren Vinylscheiben sie im elterlichen Plattenschrank fand: die Musik von Alexandra, Zarah Leander und Hildegard Knef inspirierte sie und schärfte ihren Blick für das Besondere.

Bemerkenswertes Debüt

All diese Einflüsse finden sich in dem bemerkenswerten Debüt-Album wieder, dessen Reiz auch in einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit steckt: Das sonst eher im Hip-Hop aktive Produzententeam Dasmo & Mania schwingt sich mit Alina zu neuen Höhen auf; die auf den ersten Blick unterschiedliche musikalische Herkunft sorgt für Ecken und Kanten.

Sofort in den Charts

Das Album stieg sofort in die Deutschen Charts ein und der Erfolg blieb auch den Verantwortlichen im Fernsehen nicht verborgen. Und so kam es, dass Alina vor zwei Wochen beim Schlager-Boom 2017 in der ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle auftreten durfte. Gemeinsam mit Kollegen wie der Kelly Family, Beatrice Egli, Roland Kaiser oder Andreas Gabalier. Wird sie da nicht in eine falsche Schublade gesteckt? „Es war mir eine Riesenehre, dort aufzutreten“, sagt sie. „Es war eine tolle Show, die mit sehr viel Herzblut gemacht wurde. Auf Dauer möchte ich mich aber nicht im Schlager positionieren, sondern in der Popmusik.“

Große Tournee 2018 geplant

Was ihr mit „Die Einzige“ im Grunde längst gelungen ist. Kein Wunder, dass mehrere Medien sie schon als „die deutsche Adele“ bezeichneten. In diesen Tagen ist Alina zum ersten Mal auf Solo-Tour in vier Städten. Eine größere Tournee soll im nächsten Jahr folgen. Und dann vielleicht sogar mit einem Auftritt in Karlsruhe.