Auf einem fahrbaren Untersatz wurde die in Karlsruhe gebaute Lok von der Fabrik zum Rhein bei Leopoldshafen gerollt und dort auf einen Segelfrachter verladen. Hier ein Modell der Lok.
Auf einem fahrbaren Untersatz wurde die in Karlsruhe gebaute Lok von der Fabrik zum Rhein bei Leopoldshafen gerollt und dort auf einen Segelfrachter verladen. Hier ein Modell der Lok. | Foto: SWR/Verena Kutscher/dpa

Bei Philippsburg-Rheinsheim

Jäger der versunkenen Lok wollen im April weitermachen

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Dass die Suche nach der versunkenen Lok im Rhein bei Philippsburg-Rheinsheim nach dem erfolglosen Ende im Oktober weitergehen soll, stand damals bald fest. Nun ist Volker Jenderny vom Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein gegenüber dem Südwestrundfunk konkreter geworden: Bereits im April soll die Suche voraussichtlich wieder aufgenommen werden.

Die gesuchte Eisenbahnlok war bei der Überführung im Februar 1852 von Karlsruhe nach Köln per Schiff bei Sturm von dem Segelfrachter in den Fluss gekracht. Damalige Bergungsversuche scheiterten. Dass es die Lok tatsächlich gab, ist gesichert: Sie wurde im Jahr 1852 auch als Versicherungsfall registriert.

Die Suche nach der Lok ging im Oktober zunächst ohne Erfolg zu Ende. Aufgrund des großen Zuspruchs zeigten sich die „Jäger der versunkenen Lok“ gegenüber den BNN aber bereits im Dezember zuversichtlich, die Suche bald wieder aufnehmen zu können.

Vorausgegangen waren jahrzehntelange Recherchen und Messungen mit Spezialgeräten. Doch der festgestellte magnetische Fußabdruck, der den Maßen der Dampflok entsprach und die aufwändige und kostspielige Bergung vor Ort in Gang setzte, erwies sich als Fehlannahme: An der besagten Stelle wurde bisher keine Dampflok gefunden. Die „Jäger“ gehen aber davon aus, dass sich die Lok ganz in der Nähe des bisher untersuchten Bereichs befindet.

Video zum ersten Versuch 2018:

BNN