Die nächste Pleite kassierten KC Ross-Miller und die PSK Lions am Samstag in Chemnitz. | Foto: GES

Kein Coup beim Spitzenreiter

Kämpferische PSK Lions unterliegen in Chemnitz

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Die PSK Lions haben eine Überraschung bei den Niners Chemnitz verpasst. Der abstiegsbedrohte Karlsruher Basketball-Zweitligist unterlag dem Spitzenreiter nach einer insgesamt ordentlichen Vorstellung mit 69:74 (33:37). Es war die dritte Niederlage binnen einer Woche.

Nach den beiden Heimspielpleiten gegen Rostock und im Derby gegen Heidelberg traten die PSK Lions beim letztjährigen Play-off-Gegner stabiler auf. Im Schluss-Viertel machten es die Karlsruher richtig spannend, das nötige Glück aber fehlte der Mannschaft von Chefcoach Ivan Rudez.

Angeführt vom neuen Shooting-Guard KC Ross-Miller und „Alt-Löwe“ Maurice Pluskota legten die Lions bei den klar favorisierten Chemnitzern stark los. Nach wenigen Minuten führte das PSK-Rudel mit 10:3, am Ende der ersten zehn Minuten stand es 21:16 für die Karlsruher.

Ab dem zweiten Durchschnitt aber kam Chemnitz besser ins Spiel, gleichwohl die Defensive der PSK Lions weiter eine ordentliche Arbeit ablieferte. Die Niners zogen die Partie auf ihre Seite – ohne aber enteilen zu können.

Lions machen Rückstand im letzten Viertel fast wett

In das letzte Viertel ging es mit einem Neun-Punkte-Rückstand, den die tapferen Lions dann fast wettmachten. Ein Dreier von Ross-Miller, der mit 15 Punkten hinter Pluskota (17) zweitbester PSK-Werfer war,  brachte die Karlsruher rund eine Minute vor dem Ende beim Stand von 66:68 auf zwei Punkte heran. Zu mehr sollte es dennoch nicht reichen.

So warten die im November personell stark veränderten PSK Lions weiter auf die Trendwende. Als Tabellen-14. sind die Badener mittendrin im Abstiegskampf und nur zwei Punkte vom Tabellen-Schlusslicht Artland Dragons entfernt.

Noch zwei Spiele zum Jahresausklang

Zum Jahresausklang steht  zunächst eine weitere Auswärts-Aufgabe an: Am Freitag gastieren die Lions beim Tabellen-Neunten Baskets Paderborn. Im letzten Heimspiel 2019 wartet am 28. Dezember (19.30 Uhr) im punktgleichen FC Schalke eine direkter Konkurrent im Abstiegskampf.