Ein herzliches Willkommen bereitete Oberbürgermeister Frank Mentrup (links) dem neuen Karlsruher Baubürgermeister Daniel Fluhrer (rechts).
Ein herzliches Willkommen bereitete Oberbürgermeister Frank Mentrup (links) dem neuen Karlsruher Baubürgermeister Daniel Fluhrer (rechts). | Foto: Jörg Donecker

Amtseinführung im Rathaus

Karlsruhe begrüßt Daniel Fluhrer als neuen Baubürgermeister

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Traumziel Karlsruhe: Für den neuen Baubürgermeister Daniel Fluhrer erfüllt sich mit seinem Amtsantritt im Rathaus der Fächerstadt ein lange gehegter Wunsch. Seit dem 1. Oktober ist der 43-Jährige im Amt, am Dienstagnachmittag lud Oberbürgermeister Frank Mentrup Stadträte, Bürgermeister, Amtsleiter und weitere städtische Mitarbeiter zur offiziellen Amtseinführung ins Karlsruher Rathaus ein.

Von seinem Vorgänger Michael Obert übernimmt Fluhrer im Dezernat 6 die Verantwortung für die Bereiche Planen und Bauen, Immobilien- und Flächenmanagement und den Zoo. Zudem ist er Vorsitzender des Aufsichtsrates der städtischen Immobilienunternehmensgruppe Volkswohnung sowie der Fächer GmbH.

Viele Herausforderungen im Karlsruher Dezernat 6

„Das Amt des Baubürgermeisters ist von Herausforderungen geprägt“, erklärte der Karlsruher Oberbürgermeister, der mit dem Umbau des Wildparkstadions, dem Neubau des Badischen Staatstheaters, der Modernisierung der Stadthalle oder der Neugestaltung des Marktplatzes nur einige der sprichwörtlich und wörtlich zu nehmenden Baustellen des neuen Amtsinhabers aufzählte.

Mit dem parteilosen Architekten Daniel Fluhrer, der zuletzt das Stadtplanungsamt der Stadt Esslingen (Neckar) leitete, habe Karlsruhe nun einen Fachmann im Baubürgermeisteramt, so Mentrup. Er lud die Mitglieder von Gemeinderat und Stadtverwaltung ein, den „Neuen“ mit Offenheit und Optimismus zu begrüßen und stets die Aussprache zu suchen, bevor Missverständnisse entstehen könnten.

Mit erhobener Hand und zartem schwäbischen Akzent leistete Fluhrer den Amtseid und sprach den Anwesenden seinen „ganz herzlichen Dank“ aus. Er sei in der Karlsruher Stadtverwaltung sehr herzlich und kompetent aufgenommen worden. „Man hat mich ganz wonnig und wohlig umsorgt, das macht den Einstieg einfach“, so Fluhrer.

Die Idee ist stärker als die Macht

Im BNN-Gespräch ergänzte er, dass dies durchaus nicht selbstverständlich sei, schließlich sei er neu in die Stadt gekommen, gehöre keiner Partei an und zeige als „Mann vom Fach“ bei inhaltlichen Diskussionen auch mal Ecken und Kanten. Gerade deshalb sei er aber dankbar, von den Karlsruhern in sein Amt gewählt worden zu sein. Ihm sei es wichtig, mit seiner Fachkenntnis Ideen voranzubringen, sagte er zu seinen neuen Kollegen im Rathaus und Gemeinderat.

„Die Idee ist stärker als die Macht“, betonte Fluhrer. Deshalb wolle er vor allem über Ideen streiten und Entscheidungen nicht zu einer Frage der Macht werden lassen. Mit einem Bibelzitat aus dem Buch des Propheten Jeremia definierte er seine wichtigste Aufgabe darin, „der Stadt Bestes zu suchen“.

Erfüllung eines Lebenstraums

„Es ist für mich die Erfüllung eines Lebenstraums“, so der neue Baubürgermeister. „Ich freue mich, dass wir gemeinsam die Stadt weiter anpacken.“ Konkret wolle er ganz strukturiert vorgehen und sich nacheinander in die aktuell anstehenden Projekte einarbeiten, erklärte er im BNN-Gespräch.