Alexander von Wedel, Geschäftsführer der Agentur raumkontakt, Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH, Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe (von links)
Alexander von Wedel, Geschäftsführer der Agentur raumkontakt, Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH, Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe (von links) | Foto: Fränkle/Stadt Karlsruh

„Highlight Innenstadt“

Karlsruhe: Gelbe Lampen ziehen um

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Drei der vier großen gelben Lampen haben ihren Standort gewechselt. Eine der 4,50 Meter großen Installationen steht in den kommenden Monaten vor der Schwarzwaldhalle und rückt sie als architektonisches Highlight in den Fokus. Mit ihrem bedeutsamen, selbstragenden Hängedach aus Spannbeton gilt die Schwarzwaldhalle seit dem Jahr 2000 als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung.

Im Jubiläumsjahr „100 Jahre Bauhaus“ ist sie zudem als herausragendes Beispiel moderner Architektur Teil der bundesweiten „Grand Tour der Moderne“.

Weltstars kamen nach Karlsruhe

„In unserer jungen Stadt finden sich zahlreiche herausragende Beispiele der Architektur der Moderne, und die Schwarzwaldhalle gehört neben der Bauhaus-Mustersiedlung Dammerstock sicher zu den überregional bekanntesten Bauwerken“, so Oberbürgermeister Frank Mentrup zum neuen Standort der Lampe auf dem Festplatz. „Doch nicht nur architektonisch ist die Schwarzwaldhalle von großer Bedeutung, spielt sie doch bis heute eine wichtige Rolle im kulturellen und sozialen Leben unserer Stadt. In den 1950er und 1960er Jahren kamen die Weltstars der Filmbranche zur Bambi-Verleihung nach Karlsruhe, und heute stellt der jährliche Pfennigbasar für tausende Bürger ein echtes Highlight dar.“

Gelbe Lampen als Highlight

Zum Highlight sind auch die gelben Lampen selbst geworden. Als beliebtes Fotomotiv bei Einheimischen sowie Gästen der Stadt finden die Lampen hundertfach ihren Weg in die weltweiten sozialen Netzwerke. Auch die bundesweite Design- und Architektur-Fachpresse würdigt die außergewöhnlichen Installationen mit großen und reich bebilderten Beiträgen. In den kommenden Monaten wird die Karlsruher Lampe zudem in das Standartwerk der Eventdesign-Branche aufgenommen.

Weitere Orte im Fokus

Auch zwei weitere Lampen, die bislang auf der historischen Achse zwischen Schlossplatz und Marktplatz standen, sind heute umgezogen. Sie rücken weitere Orte, an denen sich viel entwickelt, in den Fokus:

  • Badisches Staatstheater: Das Staatstheater, eine der größten und renommiertesten Kulturinstitutionen Baden-Württembergs, feiert in diesem Jahr 300jähriges Jubiläum. Zugleich ist der runde Geburtstag Startschuss für eine umfangreiche Sanierung des Hauses, das in den kommenden Jahren aufwändig modernisiert wird.
  • Nymphengarten / Kriegsstraße: Im Rahmen des großen innerstädtischen Infrastrukturprojekts „Kombilösung“ wird die Hauptverkehrsachse Kriegsstraße derzeit in einen Tunnel verlegt, nach dessen Fertigstellung die Oberfläche verkehrsberuhigt, grüner und lebenswerter sein wird und die bisher durch die Straße getrennten Stadtquartiere enger zusammenwachsen werden.

Hintergrund: Seit Oktober 2018 beleuchten vier große gelbe Lampen in der Karlsruher Innenstadt Plätze, Themen und Aspekte der Innenstadtentwicklung und machen sichtbar, was neu und aufregend, einzigartig und wandelbar, wissens- und entdeckungswürdig ist. Mit den einzigartigen Blickfängern schlägt das Projekt „Highlight Innenstadt“ eine Brücke zwischen dem Thema Stadtentwicklung und den Lebens- und Kommunikationswelten der Menschen. In den ersten vier Monaten haben sich die Lampen schnell zum beliebten Fotomotiv entwickelt und auch die Fachpresse ist auf das Karlsruher Projekt aufmerksam geworden. So finden sich in vielen Design- und Architektur-Zeitschriften lobende Worte für die außergewöhnlichen Installationen und das dahinterstehende Konzept. Auch im Internet kommt man an den gelben Lampen nicht vorbei: Karlsruherinnen und Karlsruher wie auch Besucherinnen und Besucher der Stadt posieren unter den Lampen und teilen ihre Schnappschüsse online – so wird auch weit über die Stadt hinaus sichtbar, wie viel in Karlsruhe passiert auf dem Weg zum lebendigen, attraktiven Stadtzentrum des 21. Jahrhunderts.