Europahalle
Die Europahalle wird für 30 Millionen Euro saniert | Foto: Sandbiller

30 Millionen Euro für Neustart

Karlsruher Europahalle soll ab 2021 saniert werden

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Nach fünf Jahren Debatte und Stillstand gibt es nun Klarheit, was die Zukunft der Karlsruher Europahalle angeht. Sie wird für 30 Millionen Euro saniert. Der Gemeinderat votierte am Dienstagabend nach ausführlicher Debatte für die sogenannte große Lösung. Damit sollen wieder Veranstaltungen mit bis zu 4800 Besuchern möglich sein.

Einstimmig hat der Karlsruher Gemeinderat am Dienstagabend die sogenannte große Lösung für die Sanierung der Europahalle beschlossen. Für 30 Millionen Euro soll die seit 2014 nur noch eingeschränkt nutzbare Halle modernisiert werden. Nach der Sanierung soll die Halle dann wieder für Sportveranstaltungen mit bis zu 4800 Zuschauern zur Verfügung stehen. Eine Rückkehr als Veranstaltungshalle für Konzerte schließt die Stadt aus.

Ersatzlösung für Europahalle

Voraussetzung für den ehrgeizigen Zeitplan für die Sanierung der Halle ist allerdings, dass die in der Nachbarschaft neu zu bauende Sporthalle der Elisabeth-Selbert-Schule rechtzeitig zur Verfügung steht. Bis 2021 muss diese Halle als Ausweichquartier zur Verfügung stehen, damit die Europahalle geschlossen werden kann. Denn in der Europahalle findet zur Zeit noch der Schulsport für ein Dutzend Schulen und das Training zahlreicher Vereine statt.  Bis Ende 2023 soll die Sanierung der Europahalle dann beendet sein. Nach den  bisherigen Planungen soll bereits 2024 das Indoor Meeting wieder in der Europahalle stattfinden, nach der Schließung der Europahalle für Großveranstaltungen wurde dieses in die dm-Arena verlegt.