Das Hoepfner Burgfest hat am Freitagabend begonnen. Das lange Wochenende über wird gefeiert.
Wegen der Corona-Pandemie fällt das Hoepfner-Burgfest an Pfingsten aus. | Foto: Rastätter

Wegen Corona-Pandemie

Karlsruher Privatbrauerei Hoepfner sagt Burgfest über Pfingsten ab

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Die Karlsruher Privatbrauerei Hoepfner hat ihr Burgfest über Pfingsten aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Dies hat das Unternehmen am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Die Entscheidung ist dem Geschäftsführer nicht leicht gefallen. Damit muss erneute eine große Veranstaltung in Karlsruhe abgesagt werden.

„Schweren Herzens, aber im vollen Bewusstsein um unsere Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit müssen wir das Burgfest 2020 zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie absagen“, teilt Geschäftsführer Willy Schmidt mit. Das Fest, das über Pfingsten stets viele Tausend Besucher in die Oststadt lockt, muss pausieren.

Wie die Privatbrauerei mitteilt, habe man seit Wochen mit Sorge auf die Entwicklung des Coronavirus geblickt. „Dennoch haben wir auf ein kleines Wunder gehofft“, erklärt Dietmar Krämer, Eventmanager der Hoepfner-Brauerei und Chef der Burgfest-Organisation.

Aufgrund der gesetzlichen Verordnungen mussten die Verantwortlichen jetzt die Reißleine ziehen. klar: „Wir müssen dieses Jahr zum Wohle der Bevölkerung und auch um des Schutzes von zahlreichen Helfern und Dienstleistern willen, auf unser geliebtes Burgfest verzichten.“ Er betont, dass es keine Alternative gegeben habe.

Betroffen von der Absage sind auch die Gastronomen, die aufgrund der Corona-Krise schon genug zu leiden haben. Geschäftsführer Willy Schmidt versicherte, dass die Hoepfner-Brauerei im ständigen Kontakt mit ihren Partnern in der Hotellerie und den Restaurants stehe. Man wolle diese soweit möglich unterstützen.

Doch auch die eigenen Mitarbeiter hat die Brauerei im Blick. „Unsere Brauerei hat unmittelbar nach Bekanntwerden einer möglichen Ausbreitung des Covid-19-Virus und dessen Auswirkung sofort Maßnahmen ergriffen, die unsere Beschäftigten einerseits und unsere Kunden sowie externe Partner andererseits bestmöglich schützen sollen“, betont Pressesprecherin Dagmar Zimmermann.

BNN