Rheinbrücke Karlsruhe-Wörth
Die Rheinbrücke Karlsruhe Maxau. | Foto: Uli Deck/dpa

Früher als geplant

Karlsruher Rheinbrücke schon seit Samstag wieder sechsspurig befahrbar

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Die Karlsruher Rheinbrücke ist nach monatelangen Sanierungsarbeiten wieder normal befahrbar. Wie ein Sprecher der Baufirma am Samstag sagte, sind alle sechs Fahrspuren wieder freigegeben – und damit einen Tag früher als ursprünglich geplant.

Die drei Spuren Richtung Karlsruhe waren schon seit Anfang der Woche frei. In Richtung Pfalz war die Fahrbahn noch bis Freitag verengt, weil letzte Trennteile abgebaut werden mussten.

Die 1966 eröffnete 292 Meter lange Schrägseilbrücke aus Stahl soll durch die Verstärkung mit hochfestem Beton noch weitere Jahrzehnte bestehen können. Besonders der Lastwagenverkehr hatte dem Bauwerk stark zugesetzt. Der einzige feste Rheinübergang für Autos und Lastwagen im Umkreis von 25 Kilometern war ursprünglich für 18 000 Fahrzeuge pro Tag ausgelegt. Zuletzt wurde er jedoch von rund 80 000 Fahrzeugen täglich genutzt. Die Bahn hat eine eigene Brücke zwischen Karlsruhe und Wörth in Rheinland-Pfalz.

Mehrkosten von 1,5 Millionen Euro

Die ursprünglich veranschlagten Kosten von rund 12,5 Millionen Euro konnte das Regierungspräsidium nicht ganz einhalten. Unvorhergesehene Arbeiten, wie etwa die Sanierung der Schweißnahtrisse, erhöhten den Betrag auf insgesamt rund 14 Millionen Euro.

dpa/BNN