Wer wird Deutschlands bester Gründer? Diesen Titel will sich die Karlsruherin Kim Eisenmann in der Show "Start up!" sichern.
Wer wird Deutschlands bester Gründer? Diesen Titel will sich die Karlsruherin Kim Eisenmann in der Show "Start up!" sichern. | Foto: Sat.1/Claudius Pflug

Gründer-Show in Sat.1

Kim Eisenmann überzeugt Maschmeyer in neuer Sendung „Start Up!“

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Ist Gründen das neue Super-Talent? Nach „Die Höhle der Löwen“ (Vox) und „Das Ding des Jahres“ (ProSieben) läuft seit dieser Woche mit „Start up!“ auf Sat.1 bereits die dritte Castingshow für junge Unternehmer im deutschen Privatfernsehen. Und wieder ist ein Gründer-Talent aus der Karlsruher Start-up-Szene dabei: Kim Eisenmann will mit ihrem „FlipPen“ für Ablenkung und Konzentration am Schreibtisch sorgen.

Schreibutensil im Stil eines „Fidget Spinner“

Das handtellergroße Utensil vereint einen Kugelschreiber, einen Textmarker und ein Drehspielzeug, ähnlich eines Fidget Spinners. „Die Idee dazu hatte mein Partner Sven Häuser, weil er beim Lernen immer was in der Hand braucht“, erzählt die 24-jährige KIT-Studentin. „Und ich verlege immer meine Stifte.“ Über Ostern 2017 fingen die beiden an, die Idee zu einem Produkt zu entwickeln.

Im Mai hatten sie mithilfe eines 3-D-Druckers einen funktionierenden Prototypen, im Juni begannen sie damit, verschiedene Firmen anzuschreiben, um die Idee umzusetzen. „Und dann gingen im Oktober schon die Dreharbeiten los“, so Eisenmann, die sich auch die Teilnahme an „Der Höhle der Löwen“ hätte vorstellen können. Doch dazu sei ihr Produkt noch viel zu jung, denn es gebe ja noch keine Vertriebswege oder Gewinnprognosen.

In der Sendung „Start Up“, in der Unternehmer Carsten Maschmeyer dem Gewinner ein Investment in Höhe von einer Million Euro verspricht, geht es um die Basis, um die Entwicklung des Produkts und der Unternehmerpersönlichkeit. In unterschiedlichen „Challenges“ müssen sich die Kandidaten immer wieder beweisen – ähnlich der Show „The Apprentice“, in der Donald Trump einst im amerikanischen Fernsehen Kandidaten für einen Job im Trump-Imperium castete.

Zweifel gar nicht erst entstehen lassen

Maschmeyer schreit nicht „You’re fired!“ (Sie sind gefeuert) wie damals Donald Trump. Es erinnert eher an Heidi Klums Sprüchlein „Ich habe heute leider kein Foto für dich“, wenn er im Vier-Augen-Gespräch den ausscheidenden Kandidaten mit ruhiger Stimme die schlechte Nachricht überbringt: „Ich werde mit Ihnen kein Unternehmen gründen.“

Die Dreharbeiten in Berlin mit dem deutschen Großinvestor beschreibt Kim Eisenmann als „Zusammenleben“: „Er ist komplett anders, als man es sich denken würde. Er ist super witzig und humorvoll.“ Maschmeyer habe sich am Set immer um die Kandidaten gekümmert, zum Beispiel beim Catering.

Maschmeyer als Mentor mit Humor

„Ich bin ja so eine Futtermaschine, ich muss immer essen“, plaudert die energiegeladene Blondine am Telefon. Auch bei fachlichen Überlegungen oder wenn man mal eine Meinung gebraucht habe, habe sich Maschmeyer immer Zeit genommen. „Er war nicht nur für die Kamera da, sondern wirklich, um zu helfen. Wie ein Mentor“, findet Eisenmann.

In der nächsten Folge müssen die Kandidaten in Einzel-Challenges zeigen, dass sie andere motivieren können. Mehr verrät Eisenmann noch nicht. Was sie aber durch die Show gelernt habe: „Nicht darüber nachzudenken, was wäre, wenn. Sondern gar nicht erst Zweifel im Kopf entstehen zu lassen.“

Sendetermin
Die Sendung „Start Up!“ läuft mittwochs um 20.15 Uhr auf Sat.1.