Auch das zweite Testspiel hat der Karlsruher SC für sich entschieden. | Foto: KSC/GES

Zweiter Test in zwei Tagen

KSC besiegt österreichischen Zweitligisten Lustenau

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Im zweiten Testspiel innerhalb von zwei Tagen stand dem Karlsruher SC der österreichische Zweitligist SC Austria Lustenau gegenüber. Für den KSC war dies nach dem Spiel gegen den Bezirksligisten Sasbach eine größere Herausforderung, die die Truppe von Coach Alois Schwartz mit 3:0 (0:0) meisterte.

Auf Malik Batmaz, Verdacht auf Bänderriss, musste der KSC verzichten. Testspieler Raphael Assibey-Mensah durfte auch gegen Lustenau ran.

KSC-Stürmer Saliou Sané kam zur ersten Möglichkeit nach nur vier Minuten, Lustenaus Schlussmann jedoch war zur Stelle. Nur wenig später folgte die nächste Möglichkeit. Nach Freistoß von Marvin Wanitzek scheiterte Sané (9.) aber am Pfosten, den Abpraller setzte Daniel Gordon am Tor vorbei.

Auch Lustenau wurde gefährlich, der Abseitspfiff bremste jedoch Sandro Djuric (11.) aus. Lustenau machte weiter Druck. Dennoch kamen auch die Badener wieder gefährlich vor den Kasten des SC. Nach Marc Lorenz‘ Ecke köpfte Gordon (20.) das Leder aber knapp neben den Kasten.

Führung nach Standard

Im Anschluss spielte sich das Geschehen weitestgehend im Mittelfeld ab. Bald kam aber wieder etwas Schwung in Richtung Tore auf. Zunächst hatte Lustenau seine Möglichkeit, dann sorgte Sané (35.) dafür, dass der Ball im Tor landete. Er stand allerdings im Abseits. Maximilian Waack (40.) dagegen prüfte Keeper  Sven Müller im KSC-Tor.

Nach dem Seitenwechsel war es erneut Lorenz (51.), der am Lustenauer Schlussmann mit seinem Abschluss scheiterte. Nach Eckball gelang es kurz darauf David Pisot (55.), die Kugel per Kopf zum 1:0 ins Tor zu bugsieren.

Im Anschluss war Lustenau wie geschockt, die mangelnde Chancenverwertung aus Durchgang eins wurde wettgemacht. Drei Minuten später erhöhte Sané aus kurzer Distanz auf 2:0,  Gordon (60.) köpfte nach Freistoß zum 3:0 ein.

Kaum war Dominik Stroh-Engel in der 69. eingewechselt worden, kam er auch zur ersten Möglichkeit.  Keeper Kunz hatte aber keine Probleme. Auch Justin Möbius (84.) konnte sich nicht in die Torschützen-Liste eintragen. Sein Schuss ging über das Tor Lustenaus.

Zwar hatte auch Lustenau noch gute Aktionen, am Sieg des KSC änderte sich aber nichts mehr. Die drei Treffer in wenigen Minuten hatten den Badenern den Sieg gebracht.

KSC: Müller – Roßbach (46. Kircher), Pisot (69. Stoll), Gordon (61. Kobald), Thiede (61. Camoglu) – Wanitzek, Stiefler (69. Hanek) – Fink (61. Möbius) , Choi (61. Röser), Lorenz (61. Assibey-Mensah) – Sané (69. Stroh-Engel).