Jubel nach Tor zum 1:0, Torschuetze Marvin Pourie (KSC) wird gefeiert von Marco Thiede (KSC) .
Anton Fink bestritt sein 300. Drittligaspiel | Foto: GES

Volles Haus

KSC besiegt Würzburg zum Wildparkabschied

Anzeige

Sicherlich verdrückte der ein oder andere KSC-Fan während der Partie des Karlsruher SC gegen die Würzburger Kickers ein Tränchen. Nicht jedoch der Auftritt der Karlsruher auf dem Rasen war es, das die KSC-Fans unter den 24.317 Zuschauern beim 2:1(1:0)-Sieg rührte, sondern der Abschied vom Wildparkstadion.

Anton Fink stand in seinem 300. Drittligaspiel erneut von Beginn an auf dem Platz, für Damian Roßbach  musste Tim Kircher wieder weichen.

Allein die Choreo der Fans „Mit einer Sportanlage fing alles an, so erlebten wir Momente, die man nie vergessen kann“, sorgte für eine besondere Stimmung.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

#dankewildpark #aufgehtskarlsruhkämpfenundsiegen

Ein von @ odavid187 geteilter Beitrag am

Nach fünf Minuten jedoch gab es erst einmal die Möglichkeit für die Gäste. Daniel Gordon jedoch konnte klären.

Die Gäste verteidigten dagegen gut und die Karlsruher kamen erst nach zehn Minuten per Standard gefährlicher vors Tor. Auf der Gegenseite war es Fabio Kaufmann (14.), der das erste Tor hätte erzielen können. Zu ungenau agierten die Kickers jedoch.

KSC geht in Führung

Beim KSC war es nach 20 Minuten Alexander Groiß, der den ersten Torschuss abgab, der Ball ging aber am Tor ebenso vorbei, wie wenig später Marvin Pouriés Schuss

Fink (28.) hätte dann zu seinem Jubiläumsspiel durchaus das Tor machen können. Nach Pass von Manuel Stiefler (28) scheiterte er am Keeper.

Dann wenige Minuten vor der Pause ging der KSC durch ein Kontertor, das Groiß einleitete und Marvin Pourie (41.) mit einem satten Schuss verwandelte  in Führung.

Lange war nach der Pause nicht gespielt, als zunächst noch Kaufmann an Uphoff scheiterte, im Anschluss dann aber Patrick Göbel (51.) völlig alleine vor dem Tor nur noch einschieben musste.

Dann tobte das Stadion. Zunächst scheiterte Fink an Bätge, dann legte Pourie (67.) das Leder weit über den Kasten. Das hätte das 2:0 sein müssen.

Führung dank Patzer

Manuel Stiefler (69.) verpasste kurz darauf die Möglichkeit, die Blau-Weißen in Führung zu schießen. Sein Schuss ging nur knapp neben das Tor. Die Karlsruher schienen weiter am Drücker. Allerdings brachten sie das Leder nicht im Tor unter. Auch Fink (73.) köpfte nach Freistoß drüber.

Bitter für die Karlsruher, dass Pourie (75.) doch nicht im Abseits war, als er alleine aufs Tor zu lief, der Schiedsrichter dies aber abpfiff.

Auf der Gegenseite hatte Dominic Baumann dann wieder seine Chance. Uphoff jedoch war zur Stelle. Keeper Bätge dagegen sorgte dann für die Führung des KSC. Statt die Kugel festzuhalten, ließ er ihn weggleiten, Fink brachte das Leder in den Strafraum, wo Pourie (83.) nur noch einschieben musste.

Der Gäste-Schlussmann war auch weiter nicht auf der Höhe und so hätte Pourie (86.) auch das dritte Tor erzielen können. Kurz vor Abpfiff kam dann auch die Chance für Lorenz. Es blieb aber beim 2:1.

Dossier zum Abschied

Noch einmal in Erinnerungen schwelgen? Zum Wildparkstadion Dossier zum Abschied. Wer sich vor lauter Freudenglück an Valencia erinnert fühlt, der findet hier unser Valencia 25 – Dossier.

KSC: Uphoff, Roßbach, Gordon, Pisot, Thiede, Wanitzek, Groiß, Stiefler (71. Choi), Lorenz, Fink (90. Hanek), Pourié (87. Sané).