KSC-Kapitän David Pisot will sein Team zum Sieg führen. | Foto: GES

Böses Erwachen verhindern

KSC braucht ein Erfolgserlebnis im Pflichtspiel

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Noch zu Beginn der aktuellen Drittliga-Saison hatte man beim Karlsruher SC bei der Begegnung der Karlsruher mit dem VfL Osnabrück sicherlich an ein Spitzenspiel gedacht oder es zumindest erhofft. Seit dem zweiten Spieltag ist der KSC-Gegner (Samstag, 14 Uhr) auf einem der oberen Tabellenplätze.

Also ein Spitzenspiel? Nicht ganz. Beim Karlsruher Trupp jedoch sieht das anders aus. Nach der Heimpleite gegen Schlusslicht Lotte steht der KSC auf Platz 14. Fünf Tore haben die Karlsruher nur geschossen, dafür sechs bereits kassiert. Ein Erfolgserlebnis wäre dringend nötig, auch um die Kritik an Trainer Alois Schwartz nicht laut werden zu lassen.

Zurück in die Spur finden

Nach der Pokalklatsche und der Liga-Niederlage sind die Badener somit gefordert, wieder in die Spur zu finden. Dabei nicht mithelfen können die Rekonvaleszenten Marin Sverko und Alexander Groiss.

Sven Müller, Ersatzkeeper der Karlsruher, fehlte unter der Woche krank, was bei einem Ausfall die U23-Problematik der Karlsruher verschärfen dürfte. Der dritte Torwart im Kader, Mario Schragl, ist Österreicher. Hinter Müller steht derzeit ein Fragezeichen.

„Böses Erwachen“ verhindern

David Pisot, der von 2012 bis 2016 selbst an der Bremer Brücke spielte, weiß, dass in Osnabrück ein schwerer Gegner auf den KSC wartet. „Ich gehe davon aus, dass es ein sehr schweres Spiel wird. Sie haben eine breite Brust. Wir müssen uns einstellen, dass sie uns aggressiv anlaufen. Darauf müssen wir gefasst sein. Wir müssen mutig spielen“; fordert Pisot. Der KSC dürfe die Anfangsphase nicht verschlafen, damit es „kein böses Erwachen gibt“.

Schlafmützigkeit der Mannschaft

Laut KSC-Trainer Schwartz seien Taktik und Aufstellung für die Niederlage gegen Lotte nicht verantwortlich, sondern die Schlafmützigkeit mit der die Mannschaft ins Spiel gegangen sei.

Über 10 000 Zuschauer erwartet Osnabrück, zirka 300 kommen aus Karlsruhe. Denen will der KSC einen guten Start aus der Länderspielpause zeigen. „Die Mannschaft war sehr selbstkritisch“, erklärt Schwartz und hofft, dass man stabiler in Osnabrück auftritt.