Wider die Reservistenrolle

KSC-Ersatzspieler hoffen auf ihre Chance

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Dienstagmorgen in Karlsruhe: Dick eingepackt mit Mützen und Schals machte sich ein Teil der Profis, die beim 1:1 des Karlsruher SC gegen Erzgebirge Aue am Abend zuvor gespielt hatten, mit KSC-Athletiktrainer Florian Böckler zum Waldlauf auf. Der Rest stieg aufs Fahrrad.

Wer nicht oder nur kurz gespielt hatte, musste mit dem Co-Trainer des Karlsruher SC, Dimitrios Moutas, zum Spielersatztraining auf den Trainingsplatz.

Dirk Carlson, der mit der luxemburgischen Nationalmannschaft unterwegs ist, Sven Müller (Blinddarm-OP) und Marco Djuricin fehlten.

Devise „Gas geben“

Unter den Ersatz-Trainierenden weilte auch Burak Camoglu – mit der Devise: „Gas geben“. Er hatte vor dem siebten Unentschieden des KSC erklärt, dass er „natürlich nicht zufrieden“ damit sei, nur Ersatzspieler zu sein. Aber das gehöre zum Geschäft dazu und so gebe er Gas, um irgendwann seine Chance zu erhalten.

Auch am Montagabend gegen Aue saß Camoglu nur auf der Bank. Und so blieb ihm am Dienstagvormittag nichts anderes übrig, als der A-Elf nachzuschauen, wie sie in den Hardtwald joggte und sich selbst dann mit den übrigen Reservisten auf das Üben mit dem Ball zu konzentrieren.