Danke Wildparkstadion!
Danke Wildparkstadion! | Foto: Privat

Abschied vom Wildpark

KSC feiert mit Iashvili, Ruppenstein, Euro-Eddi, Wittwer und Co.

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Die KSC-Mannschaft drehte nach dem Sieg des Karlsruher SC gegen Würzburg eine Ehrenrunde durch den Wildpark, bevor das Abschieds-Feierprogramm der Karlsruher für den altehrwürdigen Wildpark begann. Am Montag rollen die Bagger, dann startet der Neubau. Die Blöcke A1 und A4 werden zuerst abgerissen.

Dies sollte gebührend gefeiert werden. Alles stand unter dem Motto: Danke Wildpark und die meisten Fans des Karlsruher SC waren für diese Feier im Wildpark geblieben.

Schöne Erinnerungen

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Vor dem Spiel wurde Sean Dundee im Wildpark begrüßt, der sich an seine Erlebnisse und Highlights in Wildpark erinnerte. Sein erstes Spiel im Wildpark und seine zwei Tore werden ihm immer in Erinnerung bleiben.

Auch Daniel Gordon schwelgt in Erinnerungen: „Ich erinnere mich an den Aufstieg in die Zweite Liga, die Saison, die wir sehr gut gespielt haben und dann in der Relegation gegen den HSV gescheitert sind. Es sind viele positive Dinge, die ich mit dem Wildpark verbinde.“

„Ein ganz besonderes Spiel“, freute sich auch KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. „Eine neue Zeitrechnung für den KSC“, so der Präsident. „Tolle Fans haben wir hier und es war die richtige Entscheidung“, erklärte auch Oberbürgermeister Frank Mentrup und schob nach, dass es die Mannschaft doch bitte nicht so spannend machen solle künftig.

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„Nach vorne schauen“

Zuerst zogen Lothar Knörzer, Heinz Fütterer und Heinz Ruppenstein ein.  Ruppenstein, Pokalsieger 1956 mit dem KSC,  erklärte: „Es hat sich nichts verändert. Eine tolle Atmosphäre.“

„Ich bin glücklich, dass das neue Stadion kommt. Wir müssen nach vorne schauen“, forderte Fütterer. Dann werde es auch aufwärts gehen.

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Valencia-Team

Als die Valencia-Helden (Zum Valencia-Dossier) einliefen gab es tosenden Applaus und Rainer Schütterle wurde aus dem A1 besonders besungen.

Als nächstes liefen die Aufstiegshelden von 2008, unter anderem Timo Staffeldt, Alexander Iashvili, Florian Dick oder Mario Eggimann ein. Allen gemeinsam: Sie freuen sich für den KSC auf das neue Stadion. Sie alle drehten gemeinsam mit der aktuellen Mannschaft zum Lied „time to say good bye“ eine Runde durchs Stadion.

Die Supporters Karlsruhe organisierten die Abschiedszeremonie ebenfalls mit und sorgten für den würdigen Abschluss mit einem kleinen Feuerwerk.

Besonderes Abschiedsgeschenk: Erlaubte Bengalos im Wildparkstadion.
Besonderes Abschiedsgeschenk: Erlaubte Bengalos im Wildparkstadion. | Foto: Koch

Dossier zum Abschied

Noch einmal in Erinnerungen schwelgen? Zum Wildparkstadion Dossier zum Abschied. Wer sich vor lauter Freudenglück an Valencia erinnert fühlt, der findet hier unser Valencia 25 – Dossier.