Kaum Einsatzzeit bekam Anton Fink bislang in Liga zwei. Am Dienstag durfte er beim 4:0 im Test gegen den FC Astoria Walldorf von Beginn an auflaufen. | Foto: GES

Signale aus der zweiten Reihe

KSC gewinnt Testspiel gegen Regionalligisten FC-Astoria Walldorf

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Als am Dienstagabend die Dunkelheit über den Wildpark hereinbrach, blickte Alois Schwartz zufrieden auf einen langen Arbeitstag zurück. Vor allem der 4:0(2:0)-Testspielerfolg gegen den Regionalligisten FC-Astoria Walldorf zum Abschluss des Tages ließ den Cheftrainer des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC gut gelaunt den Heimweg antreten.

„Es hat sich keiner verletzt und mich freut besonders, dass Kyoung-Rok Choi und Anton Fink ihre Tore gemacht haben“, sagte Schwartz, der den Akteuren aus der zweiten Reihe sowie einigen A-Jugend-Spielern Einsatzzeit gegeben hatte. Choi (13.) und Fink (45.), die in dieser Spielzeit bislang nicht über Kurzeinsätze hinausgekommen waren, erzielten gegen Walldorf die beiden Treffer vor der Pause, Justin Möbius mit einem herrlichen Freistoßtor (72.) und Malik Batmaz (79.) legten im zweiten Durchgang nach.

Choi und Fink treffen im Test

Zuvor hatte Schwartz um 10 Uhr und um 15 Uhr zu Trainingseinheiten gebeten, die Damian Roßbach noch auslassen musste. Der Linksverteidiger, beim 1:0-Erfolg gegen den SV Sandhausen am vergangenen Freitag vom Luxemburger Dirk Carlson vertreten, soll nach seinem Bänderriss am Mittwoch auf den Platz zurückkehren. Sollte Roßbach den Härtetest nicht bestehen, ist er Schwartz zufolge keine Option für die Partie am Samstag (13 Uhr) beim 1. FC Nürnberg.

Valentini verpasst Wiedersehen mit Ex-Club

Beim Gegner werden zwei frühere Karlsruher definitiv fehlen: Wie die Nürnberger am Dienstag bekanntgaben, hat sich Rechtsverteidiger Enrico Valentini (30), von 2014 bis 2017 im Wildpark aktiv, am Sonntag vor dem Spiel gegen Darmstadt (3:3) beim Warmmachen einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen und wird in den kommenden Begegnungen nicht zur Verfügung stehen. Dass auch Fabian Schleusener das Wiedersehen mit seinem Ex-Club verpassen wird, hatte schon länger festgestanden. Der 27-Jährige, der den KSC in der Saison 2017/18 beinahe zurück in Liga zwei geschossen hätte, kämpft sich gerade nach einem Ende März erlittenen Schienbeinbruch – damals trug Schleusener noch das Trikot des SV Sandhausen – zurück. Immerhin hat Schleusener schon wieder das Lauftraining aufgenommen.

Karlsruher SC: Gersbeck (46. Schragl) – Rabold, Hanek, Kobald (60. Herm), Bolay (46. Kias) – Sané, Fink (60. Dinger), Groiß, Choi (54. Möbius) – Djuricin (60. Batmaz), Röser (60. Kother).