Fußball-Drittligist Karlsruher SC hat der vergangenen Saison ein negatives Ergebnis von 86.000 Euro eingefahren. | Foto: KSC/GES

Bilanz der vergangenen Saison

KSC mit moderaten Verlusten

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Fußball-Drittligist Karlsruher SC hat der vergangenen Saison ein negatives Ergebnis von 86.000 Euro eingefahren. Damit fiel der Verlust trotz massiver Einschnitte bei den Fernsehgeldern deutlich niedriger aus als erwartet.

Noch im März waren die Verantwortlichen von einem negativen Ergebnis von 5,5 Millionen Euro ausgegangen. KSC-Geschäftsführer Michael Becker machte dafür ein massives Kosteneinsparungsprogramm und die gute sportliche Entwicklung in der Rückrunde verantwortlich. „Und zum dritten haben uns Unterstützer und Gönner wieder ermöglicht, das Ergebnis zu verbessern“, erläuterte er auf der Bilanzpressekonferenz des Clubs. Bei der Mitgliederversammlung am Montagabend sind die BNN mit einem Live-Ticker vor Ort.

Der KSC war in den vergangenen acht Jahren zu jedem Zeitpunkt zahlungsfähig

Präsident Ingo Wellenreuther widersprach noch einmal nachdrücklich Darstellungen, der Verein habe sich am Rande des Konkurses bewegt. „Der KSC war in den vergangenen acht Jahren zu jedem Zeitpunkt zahlungsfähig“, betonte der Bundestagsabgeordnete. Auch die laufende Saison sei durchfinanziert und abgesichert.

Stadion-Entscheidung am Dienstag im Gemeinderat

Am Dienstag erwartet der KSC zudem Grünes Licht vom Gemeinderat Karlsruhe für das rund 123 Millionen Euro teure neue Wildparkstadion (bnn.de berichtete). Noch im November will sich der Verein in Diskussionen mit seinen Mitgliedern auch dem Thema Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung widmen.