Winfried Schäfer | Foto: GES

Visaprobleme der Iraner

KSC plant Test gegen Club von Winfried Schäfer

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Um eine womöglich spektakuläre Generalprobe für den Saisonstart in der Dritten Fußball-Liga kümmert sich der Karlsruher SC hinter den Kulissen. Fußball-Weltenbummler Winfried Schäfer, zwischen 1986 und 1998 als Trainer für die erfolgreichste Phase in der Clubhistorie der Badener verantwortlich, zieht es zurück an die Seitenlinie im Karlsruher Wildparkstadion.

Mit seinem aktuellen Verein, Irans Pokalsieger Esteghlal Teheran Football Club, hofft er am 21. Juli an alter Wirkungsstätte antreten zu können. Diese Absicht bestätigen sowohl Schäfer als auch KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer, die seit Tagen im Austausch stehen. Kommt es zu der Ansetzung, würde diese Partie den an jenem Tag ursprünglich vorgesehenen Auftritt des KSC beim FC Ingolstadt ersetzen.

Winfried Schäfer kämpft um die Einreise seiner Spieler

„Wir sind in der Nähe von Istanbul im Camp. Derzeit kämpfen wir noch um die Visa für Spieler und unseren Staff. Da gab es zuletzt noch Probleme. Ich werde alles tun, damit wir im Wildpark spielen“, sagte der 68 Jahre alte Schäfer den Badischen Neuesten Nachrichten. Der Wahl-Ettlinger hatte in den vergangenen beiden Jahrzehnten als Nationaltrainer in Kamerun, Thailand und Jamaika gearbeitet und war bei Clubs in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Aserbaidschan und Thailand beschäftigt.

Ein sehr guter Test wäre das

„Ein sehr guter Test wäre das“, sagte Kreuzer am Freitag im Trainingslager der Karlsruher in  Waidring und erinnert sich an seine eigenen Spielertage beim KSC unter seinem ersten Profitrainer Schäfer. „Für Jungs wie mich, Rainer Schütterle, Lars Schmitt oder Arno Glesius, die alle ungefähr in einem Alter waren, war er wie ein Vater“, sagte Kreuzer bei der Aussicht auf ein mögliches Wiedersehen fünf Tage vor dem ersten Saisonspiel am 26. Juli gegen Eintracht Braunschweig.

Testspiel gegen Brentford FC

An diesem Samstag bestreitet der KSC seinen ersten Test während des Aufenthalts in den Kitzbüheler Alpen. Dafür reist die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz am Vormittag über die Grenze nach Bayern. In Grassau kommt es zum Sparring mit Englands Zweitligisten Brentford FC. Ein weiterer Härtetest folgt am Dienstag, am Tag vor der Rückreise nach Karlsruhe. In St. Ullrich am Pillersee trifft der KSC dann auf den FC St. Pauli, der auch von einem ehemaligen KSC-Coach trainiert wird: Markus Kauczinski.