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Schutz vor Kopfverletzungen

KSC-Profis müssen zum „Hirntest“

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Seit dieser Saison müssen alle Zweit- und Erstliga-Profis zu jährlichen Hirntests. Die Deutsche Fußball Liga will damit den Umgang mit Kopfverletzungen verbessern. Auch die Fußballer des Karlsruher SC werden sich diesen Screenings unterziehen. Dabei testen Ärzte verschiedene Teilbereiche der Hirnfunktion, unter anderem Balance und Merkfähigkeit.

Besonders im Fokus sind mögliche Verletzungen als Folge von Zusammenstößen bei Luftduellen. Dass solche Zusammenstöße gefährlich sind, zeigt der Blick auf KSC-Profi Damian Roßbach, der sich im Oktober 2017 einen Schädelbruch zuzog und danach mit Helm spielte.

Auch Kapitän David Pisot geht oft in Luftduelle. Ändern werde sich seiner Meinung nach daran auch nichts.  „Ich finde es allgemein vom gesundheitlichen Aspekt interessant, es zu untersuchen“, sagt er. Kopfbälle werde es aber natürlich weiterhin geben.