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Extreme Hitze

KSC-Profis suchen die Abkühlung

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Wer in diesen Tagen bei bis zu 40 Grad arbeiten muss, weiß, wie schwer jede Bewegung fällt. Für die Fußballer des Karlsruher SC lässt sich diese jedoch nicht vermeiden. Seit Sonntag stehen die KSC-Profis wieder auf dem Trainingsplatz und schwitzen um die Wette.

Am Mittwoch traf es sie besonders hart. Um 10 Uhr Training und um 18.30 Uhr ein Testspiel sei bei diesen Temperaturen „extrem“ gewesen, erklärte KSC-Kapitän David Pisot. Wasserflaschen würden dann nicht nur zum Durststillen genutzt, sondern auch, um sich damit „abzuduschen“.

„Ich kann mich nicht erinnern, dass ich bei so einer Hitze schon einmal gespielt habe“, erklärte Pisot und war froh, dass es nur ein Testspiel war – auch wenn „jeder Gas gegeben“ habe. Die U21-Nationalmannschaft absolviere schließlich heute das Halbfinalspiel gegen Rumänien bei diesen Temperaturen.

Um bei dieser Hitze Profisport zu betreiben, bedürfe es der „richtigen Vorbereitung und der Regeneration“. „Viel trinken und das nicht nur während des Sports, sondern den gesamten Tag über“, erläuterte Pisot. Denn auch wenn Profisportler besser damit umgehen könnten, der Flüssigkeits- und Mineralienverlust sei „enorm hoch“.

Mit Mineralien und Elektrolytlösungen werde so meist das Ausgeschwitzte wieder zugeführt. Aber das gehe allen Mannschaften so. Die KSC-Profis freuten sich daher, dass am Donnerstagmittag das Training ausfiel.