Anton Fink hat das Führungstor des KSC eingeleitet.

Generalprobe geglückt

KSC siegt zum Abschluss der Winterpause

Anzeige

Generalprobe bestanden hieß es für den Karlsruher SC am Samstagnachmittag. Sein letztes Testspiel vor Drittligastart gegen den luxemburgischen Erstligisten Jeunesse Esch hat der Tabellenzweite KSC mit 2:0(2:0) gewonnen.

Zuvor hatten die badischen Fußballer in Spanien drei Testspiele absolviert. Nach zwei Niederlagen gegen Feyenoord Rotterdam (2:4) und den 1. FC Magdeburg (0:3) war im letzten Testspiel gegen den FC Winterthur ein 3:1-Sieg herausgesprungen.

Zum Ende der Wintervorbereitung hatte das KSC-Trainerteam am Samstag noch einmal der Startelf die Chance gegeben, die auch in der Liga zuletzt angetreten war. Die Mannschaft startete engagiert gegen den luxemburgischen Rekordmeister, aktueller Tabellenerster der BGL League. KSC-Stürmer Anton Fink hatte angekündigt, dass man im abschließenden Test zeigen wolle, dass man „spritzig und agil“ sei und gut gearbeitet habe, bevor es am kommenden Sonntag zum FSV Zwickau geht, wo man die positive Serie in der Liga fortführen wolle.

Schnelles KSC-Tor

Fink war es auch, der das Führungstor des KSC einleitete. Seine Hereingabe in den Strafraum nahm Marc Lorenz (1.) perfekt an und traf zum 1:0. Fortan hatte sich Jeunesse allerdings besser auf den KSC eingestellt, konnte die Angriffe der Karlsruher aber nicht unterbinden. Wenig später musste Keeper Kevin Sommer (13.) rettend eingreifen, als Marvin Pourié einen langen Ball annahm und allein vor ihm auftauchte.

KSC hat Gegner im Griff

Defensiv stand der KSC gut und ließ nichts zu. Dagegen war weiter die Abwehr der Gäste gefordert. Nach Pass von Fink zog Marvin Wanitzek (19.) ab, scheiterte jedoch knapp an Sommer.  Die erste wirklich gefährliche Aktion vor dem Tor von Benjamin Uphoff entstand nach einem schnellen Angriff Eschs, Hakim Menai (26.) traf aber nur das Außennetz.

Die Karlsruher waren näher am zweiten Tor.  

So wurde Pouriés Kopfballversuch nach 28 Minuten brandgefährlich. Nach Wanitzeks Flanke köpfte er das Leder nur knapp über den Kasten. Wanitzeks (29.) Schuss nur eine Minute später musste Sommer in höchster Not zur Ecke klären. Nachdem sich die Karlsruher die Minuten zuvor warm geschossen hatten, sollte Pouriés (35.) nächster Schuss perfekt sitzen. Alleine lief er auf das Luxemburger Tor zu und traf unhaltbar zum 2:0.

Die Karlsruher hatten Durchgang eins im Griff, allerdings einige Möglichkeiten liegen gelassen. Nach der Pause durften die Karlsruher Fans auch Sercan Sarerer spielen sehen. Er und Kyoung Rok Choi kamen ins Spiel. Der Koreaner im KSC-Dress gab sogleich auch den ersten Schuss aufs Tor der Gäste ab, verfehlte es aber knapp.

Die Karlsruher übten Druck aus und kamen weiter zu Chancen, die sie aber nicht nutzten. So verfehlte Choi das Tor ebenso knapp wie Wanitzek (55.) kurz darauf per Freistoß. Die beste Möglichkeit jedoch hatte Sarerer (58.) nach Pass von Fink. Keeper Sommer klärte zur Ecke.

Druckvoll arbeitete der KSC am dritten Tor. Jeunesse war zwar bemüht, gefährlich wurden die Gäste aber weiter nicht. Mehr Zug zum Tor hatte der KSC. Die nächste Möglichkeit der Badener hatte Saliou Sané nach Hereingabe von Röser. Der dritte Treffer wollte aber nicht mehr fallen.

KSC: Uphoff (73. Müller), Thiede (83. Stroh-Engel), Gordon (61. Kobald), Pisot, Roßbach, Stiefler (46. Choi), Wanitzek (74. Hanek), Camoglu (74. Möbius), Fink (61. Sané), Lorenz (61. Röser), Pourié (46. Sararer).