KSC-Trainer Alois Schwartz bei der Pressekonferenz.
KSC-Trainer Alois Schwartz hat seinen Vertrag bis ins Jahr 2021 verlängert. | Foto: Nils Horst

Auftakt zur 2. Bundesliga

KSC-Trainer Schwartz verlängert Vertrag bis 2021

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Alois Schwartz bleibt auch über die Saison hinaus Trainer beim Karlsruher SC. Die Vertragsverlängerung des Übungsleiters bis ins Jahr 2021 wurde bei der Auftakt-Pressekonferenz von Sportdirektor Oliver Kreuzer kurz und knapp verkündet. „Das war uns wichtig. Wir wollen Kontinuität auf der Trainerposition“, so KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer.

Schwartz wirkte gewohnt bedacht und würdigte zunächst das „gute Mannschaftsgebilde“ seines Teams und, dass man eine ordentliche Vorbereitung  mit dem Trainingslager in Österreich gehabt habe. „Das bedeutet allerdings noch nichts für den Rundenstart.“ Der Trainer ging statt seiner Vertragsverlängerung lieber auf generelle Fragen ein und bestätigte David Pisot als Kapitän für die neue Saison. Den Mannschaftsrat komplettierten Marc Lorenz, Marvin Wanitzek, Daniel Gordon, Marco Thiede und Benjamin Uphoff, der Schwartz zufolge auch als Nummer eins in die Runde gehen wird. Dann ließ sich der Trainer bei der Pressekonferenz bei Sponsor Klaiber Markisen in Forst doch noch einen Satz zum neue Arbeitspapier entlocken: „Ich arbeitete sehr sehr gerne in Karlsruhe. Ich denke wir sind noch nicht am Ende.“

Klassenerhalt als Ziel

Einheitlich auch das Bild, dass die KSC-Entscheider abgaben. Nach zwei turbulenten Jahren in der Dritten Liga wurde Ingo Wellenreuther, der Präsident des Karlsruher SC, nicht müde die Errungenschaften der vergangenen Monate zu würdigen: Neue Top-Sponsoren, wie die CG Gruppe AG, und eine Fan-Anleihe.

„Der Klassenerhalt ist das Ziel für diese Saison. Mittelfristig wollen wir ein stabiler Zweitligist werden“, so Wellenreuther. Weiter oben angreifen wolle man dann, sobald das neue Stadion fertig sei.

Wiesbaden zum Auftakt

Bei der Rückkehr in die 2. Bundesliga tritt der KSC ausgerechnet bei dem Team an, das die Badener in der Vorsaison zwei Mal besiegte. In der Hinrunde gewann der SV Wehen Wiesbaden mit 2:5 im Wildpark. Das Spiel in der Rückrunde  entschied der Mitaufsteiger mit 2:0 für sich. Besonders die Niederlage Ende März ließ den Aufstiegskampf nochmal spannend werden. Alle Infos rund ums erste Saisonspiel des KSC gibt es im BNN.de-Liveticker. Anpfiff am Sonntag ist um 15.30 Uhr.

Das sagt der KSC-Trainer vor dem Auftaktspiel:

„Am Sonntag zählt es“, so die Vorschau von David Pisot auf das Gastspiel bei den Hessen.  „Gegen Wiesbaden haben wir in den vergangenen Jahren wenig geholt – das müssen wir ändern“, sagte der KSC-Kapitän und grinst. Der Drei-Tore-Mann der 2:5-Hinspiel-Blamage, Daniel-Kofi Kyereh, mache dem 30-Jährigen keine Sorge: „Wiesbaden hat eine gute Offensive, aber drei Tore macht er nicht nochmal.“

Für den Zweitliga-Auftakt haben die Badener selbst 1100 Karten verkauft. Man rechne KSC-Pressesprecher Florian Kornprobst zufolge aber mit 2500 bis 3000 Fans. Für den heimischen Wildpark wurden unterdessen 8500 Dauerkarten verkauft.

8,7 Millionen Etat

Wirtschaftlich stehen die Karlsruher vor einer spannenden Zukunft. Zwei Jahre in der Drittklassigkeit haben finanziell durchaus Wunden hinterlassen. Günter Pilarsky, der sein Engagement an die Präsidentschaft von KSC-Präsident Ingo Wellenreuther knüpft, hat auch in den vergangenen beiden Jahren aushelfen müssen. Der KSC plant mit einem Lizenz-Spieleretat von 8,7 Millionen Euro.

Sponsoren-Frage

Spannend auch die Sponsoren-Frage: Denn auch, wenn die Saisonauftakt-Pressekonferenz in Hauptsitz der Firma Klaiber Markisen in Forst bei Bruchsal stattfindet, schart die CG Gruppe AG schon mit den Hufen. Gründer Christian Gröner bestätigte den BNN, dass sein Unternehmen Hauptsponsor des KSC wird – für die Zeit nach Klaiber. Das wird möglicherweise erst im Jahr 2021 so weit sein. Firmenchef Ralf Klaiber sprach von einer „bewegten Zeit“ in den vergangenen zehn Jahren der Partnerschaft. In einer kurzen Ansprache wünschte er sich den Klassenerhalt und „vielleicht noch etwas mehr – träumen dürfe man ja.“ Wellenreuther bedankte sich für die „gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit – vor allem als die Hauptsponsoren nicht Schlange gestanden haben.“