KSC-Abwehrrecke Daniel Gordon hat keine guten Erinnerungen an das letzte Spiel gegen den HSV | Foto: Hora

HSV kommt in den Wildpark

KSC-Verteidiger Gordon ist heiß auf das Spiel gegen den HSV

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Die Zeit heilt alle Wunden, heißt eine alte Weisheit. So ganz würde das KSC-Abwehrchef Daniel Gordon jedoch nicht unterschreiben wollen. Denn auch wenn das letzte Aufeinandertreffen des Karlsruher SC und des Hamburger SV sowie das damit verbundene Relegationsdrama bereits über vier Jahre zurückliegt, verwunden hat Gordon dies nicht wirklich. Am Sonntag, 13.30 Uhr, treffen beide Clubs erstmals wieder aufeinander.

Der Pfiff von Schiedsrichter Manuel Gräfe, das Tor von Marcelo Diaz und am Ende der verpasste Aufstieg in die Bundesliga. Das Relegations-Drama aus dem Sommer 2015 ist hinlänglich bekannt und schmerzt auch die KSC-Anhänger noch immer.

Aktiv auf dem Rasen hat dies von den Fußballern im Dress des KSC nur Gordon erlebt und so ist das Heimspiel des KSC gegen den HSV am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) eine besondere Partie für ihn. Heiß machen musste er die anderen Spieler aber nicht. Karlsruhe gegen den HSV sei ohnehin ein schönes Spiel. Die Relegation sei kein Thema.

Ausverkauftes Stadion

Der Run auf die Tickets war groß. Viele KSC-Fans sicherten sich ein Ticket für die Partie am Sonntag. Es ist ein besonderes Spiel und so hat sich auch jeder, der zum Zug kam, ein Ticket gesichert. „Leider passen nur 15.000 Zuschauer rein“, erklärt KSC-Coach Alois Schwartz am Freitag bei der Pressekonferenz über das Spiel im ausverkauften Wildparkstadion.

“Wir freuen uns auf das Spiel. Wir müssen alles abrufen und bis an die Leistungsgrenze gehen. Wenn wir tüchtig sind, haben wir vielleicht das nötige Matchglück oder das Schiriglück“, hofft Schwartz, der bis auf Sven Müller und Justin Möbius alle Spieler zur Verfügung hat.

Drei Punkte

“Wir wissen, was auf uns zukommt“, erklärt auch Gordon. „Das ist ein Spiel, was alle Spieler, Zuschauer, Verein haben wollten und wir sind sehr bestrebt, drei Punkte zu holen.“ Der KSC müsse die Spielkontrolle gewinnen, „wir müssen ekelig sein“, fordert Gordon und erklärt, dass der KSC Nadelstiche setzen will.

Wenn der KSC zielstrebiger sei, habe er gute Chancen, drei Punkte zu holen.

Fall Jatta kein Thema

Auch der Karlsruher SC überlegt, wie auch schon der 1. FC Nürnberg und der VfL Bochum, sich den Protesten in der Causa Bakery Jatta anzuschließen. Der Hamburger Mittelfeldspieler soll bei seiner Identität getrickst haben. Der DFB und die zuständigen Ämter ermitteln. Dies sei Sache des Vereins, erklärt Schwartz.  Die Mannschaft konzentriere sich auf das Sportliche, so der Trainer. Auch KSC-Kapitän Gordon spielt den Fall herunter: „Es ist kein Thema in der Kabine.“

Fink vor Abgang?

Aufstiegsheld Anton Fink wurde unter der Woche mit dem FC Ingolstadt in Verbindung gebracht. Dies berichtete das Online-Portal Liga-zwei.de. Bei der Pressekonferenz am Freitag wollte Schwartz den Gerüchten keine Bedeutung schenken. Dass es Interesse an Fink gebe, darauf gebe der Trainer nichts. Der Stürmer sei ein wichtiger Spieler für den KSC, auch wenn er aktuell nicht in der Startelf stehe.

DFB-Pokalspiel bei Darmstadt 98 terminiert

Am Freitag wurde auch die Terminierung der zweiten DFB-Pokalrunde veröffentlicht. Der Karlsruher SC muss demnach am Dienstag, 29.Oktober, um 20.45 bei Darmstadt 98 antreten.