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Heimspiel am Samstag

KSC-Verteidiger Roßbach hadert noch immer mit Schiedsrichter – gegen Fürth soll ein Sieg her

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KSC-Profi Damian Roßbach war auch sechs Tage nach dem 2:2 des Karlsruher SC gegen Zweitliga-Spitzenreiter Arminia Bielefeld noch nicht gut auf Schiedsrichter Martin Petersen zu sprechen. „Das brennt mir nochmal auf der Seele“, begann Roßbach sein Statement bei der Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen die Spvgg Greuther Fürth.

„Wir haben bis zum Elfmeter nichts zugelassen und dann muss der Schiedsrichter seine Ego-Nummer durchziehen ohne den VAR in Betracht zu ziehen und entscheidet auf Elfmeter. Das hat uns zurückgeworfen“, sagte Roßbach.

Das Ergebnis habe sich angefühlt wie eine Niederlage, erklärte auch KSC-Coach Alois Schwartz. Man konzentriere sich aber nun auf das Heimspiel am Samstag, 13 Uhr, für das der KSC insgesamt 11805 Tickets verkauft hat.

Schwartz warnt vor Fürth

„Wir wollen die zwei Heimspiele in 2019 erfolgreich gestalten. Wir wollen die Punkte hier behalten“, sagt Schwartz und weiß, dass es auch gegen Fürth schwer werde. Die Franken seien sehr spielstark und besäßen einiges an Erfahrung in Liga zwei.

Während der Gastgeber KSC auf Rang elf mit 20 Punkten steht,  weilen die Gäste aktuell auf Platz neun mit zwei Zählern mehr auf dem Konto als die Karlsruher.

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Mehr Achtsamkeit

Da komme es erneut auf Kleinigkeiten an, weiß Schwartz, der bis auf Janis Hanek (Adduktoren) alle Mann zur Verfügung hat. Was der KSC besser machen müsse und  – so hofft Schwartz – aus dem Spiel gegen Bielefeld gelernt habe? „Dass es immer bis zum Schluss geht“ – eine Anspielung auf das Last-Minute-Gegentor in der Nachspielzeit in Bielefeld.

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Aber auch der KSC könne bis zur letzten Sekunde ein Tor machen und müsse aufpassen, nicht in letzter Sekunde einen Treffer zu kassieren. Bei den Gegentoren fehlte dem KSC die notwendige Achtsamkeit. Das wolle man besser machen, erklärte der KSC-Trainer.