"Ich verkörpere einen anderen Spielstil", sagt der Neue im KSC-Team Jérôme Gondorf (links). In der Mitte Trainer Alois Schwartz. Rechts sitzt KSC-Pressesprecher Florian Kornprobst.
"Ich verkörpere einen anderen Spielstil", sagt der Neue im KSC-Team Jérôme Gondorf (links). In der Mitte Trainer Alois Schwartz. Rechts sitzt KSC-Pressesprecher Florian Kornprobst. | Foto: Horst

„Sicherheit geht vor Mut“

KSC vor Spiel in Dresden: Das sagt Neuzugang Gondorf über seine Rolle im Team

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Neues Jahr, neues Glück? Für den Karlsruher SC geht es zum Start in die zweite Saisonhälfte der Zweiten Fußball-Bundesliga am Mittwochabend (20.30 Uhr) beim Ligaschlusslicht Dynamo Dresden um wichtige Punkte. Denn der KSC steht nur mit einem Punkt Vorsprung gerade so über dem Strich.

Die von Ex-KSC-Trainer Markus Kauczinskis trainierten Dresdner brauchen die Punkte aber ebenso dringend und haben sich in der Winterpause mit Godsway Donyoh, Ex-Karlsruher Marco Terrazzino, Josef Hušbauer und Ondřej Petrák verstärkt.

Gondorf soll die Mannschaft anführen

Beim KSC kam Jérôme Gondorf als Hoffnungsträger hinzu. „Er soll die Mannschaft ein bisschen führen auf dem Platz“, erklärt Trainer Alois Schwartz Gondorfs Rolle.

Das Trainingslager sei „aufschlussreich“ gewesen, erklärt der KSC-Neuzugang Gondorf, der in Dresden gleich einen „prickelnden Gegner“ sieht. „Zuhause will Dynamo mit einem Sieg starten. Da haben wir aber auch noch ein Wörtchen mitzureden und kampflos werden wir uns da nicht ergeben“, sagt der Mittelfeldspieler.

Hinten rausspielen wie Barcelona?

„Kampf“ ist ein Stichwort, das nicht nur die rund 950 mitreisenden KSC-Fans gerne hören dürften. Ein Sieg soll her. „Wir haben 2019 mit schlechtem Ergebnis beendet und wollen 2020 mit einem positiven Ergebnis beginnen“, sagt KSC-Trainer Schwartz.

Mehr zum Thema: Vor dem Duell gegen Dynamo Dresden: Wie fit ist der KSC?

„Ich verkörpere schon einen anderen Spielstil“, sagt Gondorf über sich selbst. „Das heißt aber nicht, dass wir jetzt anfangen hinten rauszuspielen wie Barcelona. Da muss man schauen, was der Kader her gibt.“ Der KSC habe es bisher gut gemacht.

Steht am Mittwoch Benjamin Uphoff oder Marius Gersbeck im Tor? | Foto: Hora

Sicherheit vor Mut

„Ich versuche, die gewisse Stabilität wieder herzustellen und bin ein Puzzleteil davon“, sagt Gondorf über seine Rolle im Team. „Ich versuche, das spielerische Niveau ein Stück weit anzuheben. Aber es geht erstmal Sicherheit vor Mut“.

Wer steht im Tor?

Gondorf ist in der Startelf gegen Dresden genauso gesetzt wie Stürmer Philipp Hofmann. Wer noch spielen wird? Am Sonntagmorgen ließ der KSC-Coach hinter verschlossenen Türen im Jugendstadion abgeschirmt einige Varianten üben – mit Dirk Carlson statt Marc Lorenz und im Tor Marius Gersbeck statt Benjamin Uphoff.

Wer am Mittwochabend in Dresden das KSC-Tor hütet, sei noch nicht geklärt, sagt Schwartz. Er werde sich mit Torwarttrainer Markus Miller zusammensetzen – der „ein gewichtiges Wort mitzureden hat“. Wie auch immer die Entscheidung des Trainergespanns aussieht: Am Dienstagabend sollen die Keeper selbst es erfahren.