Die Spieler des KSC wollen auch gegen den FCK jubeln. Foto: GES | Foto: GES

KSC vor Derby gegen den FCK

Schwartz will 90 Minuten Konstanz

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Für die Fans des Karlsruher SC steht ein Höhepunkt in der Saison an. Am Samstag (14 Uhr) gastiert der 1. FC Kaiserslautern im Wildparkstadion. Das Südwest-Derby bringt viele Emotionen mit sich, weiß KSC-Kapitän David Pisot. Man werde alles in die Waagschale werfen, um als Sieger vom Rasen zu gehen, verspricht er.

Nachdem der KSC nur zwei Punkte auf seiner Ost-Tournee in Jena und Zwickau (jeweils 1:1-Remis) eingefahren hatte, soll gegen den FCK endlich wieder ein Dreier her. Die Pfälzer stehen aktuell auf dem elften Tabellenrang. Am vergangenen Wochenende kam der finanziell gebeutelte Club nicht über ein 0:0-Unentschieden gegen Halle hinaus.  „Schlecht“ sei der FCK aber nicht, befand KSC-Coach Alois Schwartz auf der Pressekonferenz am Donnerstag und ergänzte: „Die Liga ist sehr ausgeglichen.“

Sollten mal in Führung gehen

Vier Gegentreffer fingen sich die Karlsruher in den vergangenen vier Spielen, alle im ersten Spielabschnitt. Deshalb gibt es beim Zweiten der Dritten Liga auch eine klare Zielsetzung: „Wir sollten versuchen mal in Führung zu gehen“, sagt KSC-Schlussmann Benjamin Uphoff.

Bloß kein Rückstand

Auch  Schwartz hat Forderungen an sein Team: „Wir müssen besser ins Spiel kommen. Die letzten vier Spiele sind wir mit 0:1 in Rückstand geraten“, bilanzierte Schwartz. Alle vier Treffer in den letzten vier Partien kassierte der KSC in Halbzeit eins, zwei sogar in den ersten zehn Minuten. „Wir müssen es hinkriegen, 90 Minuten Konstanz abzurufen“, wurde Schwartz deutlich.

In gewisser Weise seien die dies eine Kopfsache oder „Sorglosigkeit“, vermutet Uphoff. Der Torwart hatte sogar noch eine spezielle Erklärung für die Auftritte des Karlsruher: „Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir ein Gegentor brauchen, um aufzuwachen.“

KSC-Keeper Uphoff: noch keine Vertragsgespräche

Der Torwart befindet sich in Sachen „Vertragsverlängerung bei Nichtaufstieg“ im Übrigen noch nicht in Gesprächen. Der Kontrakt des 25-Jährigen endet nach dieser Saison, ist aber mit einer Klausel für den Aufstieg versehen. „Wir werden sehen, was diese Saison passiert“, so Uphoff. Eventuell habe sich das Thema sowieso erledigt, spielte er auf einen möglichen Aufstieg an.

Röser mit Rippenbruch

Gegen die Lauterer muss der KSC unterdessen auf Martin Röser (Rippenbruch) und Justin Möbius verzichten. Die gegen Zwickau gesperrten Daniel Gordon und Manuel Stiefler rücken dagegen wieder in den Kader zurück.

Wildpark noch nicht ausverkauft

Auch die Fans sind heiß. So haben die Karlsruher aktuell 17.000 Tickets verkauft. 20.500 Personen fasst das Wildparkstadion während des derzeitigen Umbaus maximal. Auch für Uphoff ist die Partie etwas Besonderes: „Der Andrang ist nochmal größer. Das wird eine besondere Partie.“