Am Sonntag will Außenseiter KSC im Pokal gegen Hannover weiter kommen | Foto: KSC/GES

Bundesligaflair im Wildpark?

KSC will gegen Bundesligist eine Runde weiter

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Bundesligaflair und Pokaleuphorie beim Karlsruher SC? Zwei Tage bevor der KSC den Bundesligisten Hannover 96 (Sonntag, 15.30 Uhr) im heimischen Wildpark zur ersten Runde im DFB-Pokal empfängt, sind noch zahlreiche Tickets zu haben. Das sieht nicht nach Euphorie bei den Fans des Drittligisten aus. Aktuell haben sich erst knapp 10.000 Fußballfans Karten für das KSC-Heimspiel gesichert. 1.000 Zuschauer kommen aus Hannover.

Spiel offen halten

Bastian Dankert pfeift die Partie, auf die sich der KSC freut. „Die Mannschaft hat sich das erarbeitet über den dritten Platz letzte Saison. Ein schönes Spiel, da können wir uns an einem Bundesligisten messen“, sagt KSC-Coach Alois Schwartz. Man wolle das Spiel selbstbewusst angehen und es so lange wie möglich offen halten. „Hannover ist ein großer Gegner für uns. Es ist eine große Aufgabe, die wollen wir erledigen.“

Probleme gebe es bei Anton Fink (Sprunggelenk), da müsse man schauen, ob es geht. Marin Sverko fällt aus.

„Ich habe mich gefreut als ich das Los gesehen habe, weil es meine Heimat ist“, erklärt KSC-Spieler Saliou Sané, der in Hannover geboren ist. „Es ist ein besonderes Spiel gegen einen Bundesligisten“, sagt der Stürmer des Drittligisten.

Die Diskussion um Benjamin Uphoff beeinträchtige den KSC nicht. Man freue sich vielmehr über das Interesse an Uphoff.

Sollte man weiter kommen, könnte man das Geld auch für einen zentralen defensiven Mittelfeldspieler verwenden, der noch zum KSC kommen soll.