Bei der Spvgg Unterhaching soll ein Sieg her

Zurück in die Erfolgsspur

KSC will „keine großen Töne spucken“ und Taten folgen lassen

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Zurück in die Erfolgsspur heißt die Devise des Karlsruher SC für das Samstagsspiel (14 Uhr) beim Ligavierten Spvgg Unterhaching. Mit zwei Niederlagen in Folge hatte der KSC die Chance vergeben, Platz zwei der Dritten Liga einzunehmen, könnte jedoch in der engen Liga mit einem Sieg in Bayern wieder oben anschließen. 661 Tickets sind für das Spiel an KSC-Fans verkauft.

„Keine großen Töne spucken“

Die Gastgeber sind seit fünf Spieltagen ungeschlagen, warten jedoch auch seit sechs Spieltagen auf einen Sieg. Den wollen Marc Lorenz und seine KSC-Kollegen unbedingt verhindern.

„Es war ein Schlag ins Gesicht das Spiel (gegen Wiesbaden). Wir als Mannschaft wollen in Unterhaching eine Reaktion zeigen, dass wir es anders können und anders machen können. Wir wollen keine großen Töne spucken“, so Lorenz.

„Auf die Fresse bekommen“

Die 2:5-Niederlage will man unbedingt wiedergutmachen. KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer hatte versprochen, dass es einen anderen Auftritt der Profis geben wird.

„Die Mannschaft ist in der Pflicht“, so Alois Schwartz, der erklärt hatte, dass man dachte, es „irgendwie“ zu schaffen und daher „irgendwie auf die Fresse bekommen“ habe. Allein Damian Roßbach fehlt gelbgesperrt, Sven Müller wird verletzungsbedingt ausfallen.

Retro und Abschied vom Wildpark

„Danke Wildparkstadion“ heißt es am Samstag, dem 3. November, gegen die Würzburger Kickers. Gegen Würzburg steht das letzte Spiel im Stadion an, bevor die Bagger rollen. Dafür hat der KSC besondere Tickets sowie ein Retro-Trikot entworfen, mit dem die Spieler auflaufen werden.

„Am Dienstag ist eine jahrzehntelange Diskussion endlich zu Ende gegangen“, freut sich Geschäftsführer Michael Becker. Am 5. November rollen bereits die Bagger.

Besonderer Tag

„Jeder hat irgendwie einen bestimmten Moment, den er mit dem Stadion verbindet. Deshalb ist es angebracht, sich zu verabschieden. Kernmotto ist ‚Danke Wildparkstadion'“, erklärt Becker. In engem Austausch mit den Fans habe man ein schönes Programm zusammengestellt.

Preise wie 1955 – fünf Euro für Stehplätze und zehn Euro für Sitzplätze – eine neu gestaltete Eintrittskarte, besondere Sammelbecher, diverse Sonderartikel sowie das Traditions-Trikot, das an das erste Trikot angelehnt ist, werden die Aktionen unterstreichen, erklärt Becker.