Damian Roßbach fordert mehr Tore. | Foto: GES

Schlusslicht Lotte kommt

KSC will schleunigst den Heimdreier

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Es mag eine Floskel sein, aber auch beim Karlsruher SC weiß man, dass angeschlagene Gegner besonders gefährlich sein können. Denn auch wenn am Samstag (14 Uhr) mit den Sportfreunden Lotte das Tabellenschlusslicht der Dritten Liga in den Wildpark kommt, ist der KSC gewarnt.

Am Donnerstagnachmittag stellten die Sportfreunde ihren neuen Cheftrainer vor. Ein neuer Trainer kann „Kräfte freisetzen“, warnt Manuel Stiefler. „Unabhängig davon müssen wir auf uns schauen. Wir haben ein Heimspiel und wollen den ersten Heimsieg holen“, fordert der KSC-Profi.

Rund 7000 Karten hat der KSC für die Partie verkauft: „Das Spiel möchten wir mit drei Punkten für uns entscheiden.“ Alexander Groiß, Marin Sverko, Dominik Stroh-Engel fehlen. Marvin Pourie ist wieder dabei.

Man wolle die Tugenden auf den Platz bringen und die Chancen, die man sich erarbeitet hat, auch nutzen, erklärt Martin Röser, um drei Punkte hier zu behalten.

Unentschieden bringt KSC nicht weiter

Und da haben die Blau-Weißen vor allem offensiv noch Verbesserungsbedarf gesehen. Zwar hatte der KSC für ein Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern deutlich mehr Ecken und Abschlüsse als zuvor hervorgebracht, gewinnbringend waren diese jedoch nicht.

„Man sieht, dass wir Potenzial vorne drin haben. Wir müssen nur jetzt langsam anfangen, das Potenzial zu entfalten –  wir müssen auch mal Tore schießen“, weiß auch KSC-Abwehrspieler Damian Roßbach, dass die Unentschieden die Karlsruher nicht weit nach vorne bringen werden: „Es muss jetzt der nächste Schritt sein, offensiv zielstrebiger zu werden und vorne ein, zwei Buden zu machen.“

Derby-Punkt „vergolden“

„Wir sollten jetzt schleunigst mal einen Dreier zuhause holen“, gibt Roßbach die Marschroute vor. Mit diesen drei Punkten könne sich der KSC den Punkt aus dem Derby „vergolden“ und vor allem auch offensiv einen Schritt nach vorne machen.