1-0 fuer den KSC durch Damian Rossbach.
Der KSC jubelte über den Einzug ins Halbfinale des bfv-Pokals | Foto: GES

Magere Kulisse im Wildpark

KSC zieht gegen Walldorf ins Halbfinale ein

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Gegen Regionalligist FC-Astoria Walldorf hat der Karlsruher SC den Einzug ins Halbfinale des bfv-Pokals erspielt. Der KSC siegte Zuhause im Wildpark im Pokal-Viertelfinale gegen die Walldorfer von Coach Matthias Born mit 2:0 (2:0).

Flutlicht, großes Stadion, aber am Mittwochabend erwartet wenig Zuschauer. 500 Karten hatten die Karlsruher im Vorverkauf an den Mann gebracht. Am Ende waren es offiziell 1587 Zuschauer, die im Wildparkstadion das Pokalspiel verfolgten.

Einige Wechsel

Der KSC hatte einige Wechsel vorgenommen. Tim Kircher, Alexander Groiß, Burak Camoglu, Saliou Sané und Martin Röser standen in der Startelf.

Bei den Gästen standen die Ex-Karlsruher Christoph Batke, Tim Fahrenholz und Darian Gurley im Aufgebot, Tim Grupp musste angeschlagen passen.

Erste Chancen

Die erste Möglichkeit im Spiel hatte Kyoung-Rok Choi (3.), sein Schuss wurde jedoch abgefälscht und auch die nachfolgende Ecke brachte keine Torgefahr.

Niklas Horn (4.) gab nach dem schnellen Konter der Gäste dagegen einen nicht ganz ungefährlichen Schuss aufs Tor der Karlsruher ab. Ein Raunen ging durchs Stadion, als wenig später Marcus Meyer zu leicht zum Schuss kam. Der Regionalligist spielte gut mit.

Hatte Daniel Gordon gerade noch seine Vorderleute zur Wachsamkeit aufgerufen, kam er zur nächsten KSC-Chance: Nach Freistoß von Marvin Wanitzek, köpfte er knapp am Tor vorbei.

Chancen für den Regionalligisten

Wer dachte, dass der Liga-17. sich hinten einigeln würde, lag falsch. Die Gäste drängten und suchten ihre Chance in schnellen Kontern. Zwar bestimmte der KSC das Spiel, musste aber hellwach sein. So durfte man als KSC-Anhänger durchaus froh sein, dass Simon Kranitz die Hereingabe in den Strafraum durch Meyer (12.) nicht erreichte.

Immer wieder spielten sich die Gastgeber vors Tor, nutzten aber ihre Chancen noch nicht. So verfehlte Martin Röser (14.) den Pass von Burak Camoglu und Choi (16.) hämmerte die Kugel nach Pass von Sané weit über das Tor. Gordon und auch Roßbach (19.) brachten das Leder ebenfalls nicht im Tor nach Eckball unter.

Drei Minuten – zwei Tore

Im Netz zappelte der Ball dagegen bald auf Seiten des KSC. Zu leicht passte Batke (21.) auf Nicolai Groß, der jedoch stand im Abseits. Glück für den KSC, der Treffer galt nicht. Der Treffer von Damien Roßbach (23.) galt. Nach Eckball köpfte er das Leder ins Tor.

Der KSC war nun weiter am Drücker und der nächste Treffer sollte sehenswert sein. Alexander Groiß (26.) versuchte es aus der Ferne und traf aus rund 25 Metern zum 2:0.

Im Anschluss dominierten die Karlsruher das Spiel. Zogen die Gastgeber das Tempo an, hatten die Gäste große Schwierigkeiten. Aber sowohl Camoglu (35.), als auch Röser (39.), brachten die Kugel nicht im Tor unter.

Defensiv ließen die Karlsruher dagegen nichts zu, wenn sich auch die Gäste bemühten. So mussten die Gäste es auch aus der Ferne versuchen Erik Wekesser (43.) hatte aber nicht das Glück wie Groiß.

Die Karlsruher hätten zur Pause durchaus höher führen können. Die Karlsruher hatten die Partie im Griff und lagen verdient vorne.

Gäste wittern Chance

Die Partie hatte schwungvoll wieder begonnen. Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lange, bis die Karlsruher zur nächsten Möglichkeit kamen und Sané nach Flanke von Camoglu den Ball über das Tor drosch. Nicolai Groß dagegen scheiterte an Keeper Benjamin Uphoff.

Walldorf gab sich nicht auf. Es war am KSC den Sack zuzumachen. Sané stand jedoch im Abseits und Gordon (59.) zielte nach Eckball zu hoch.

Die Gäste witterten weiter ihre Chance. Sie brachten jedoch keinen Druck hinter den Ball, um Uphoff überwinden zu können.

Viele Chancen sahen die Zuschauer nicht, und wenn waren sie nicht zwingend. Erst in der 70. Minute war es Wekesser der einen Freistoß haarscharf an Uphoffs Kasten vorbeischoss und damit die beste Chance im Spiel hatte. Auch die folgende Ecke wurde gefährlich, ihren Nutzen konnten die Gäste daraus aber nicht ziehen.

Aber auch die Karlsruher ließen ihre Möglichkeiten verstreichen. So scheiterte Daniel Gordon mit seinem Kopfball (75.) erneut an Schlussmann Lawall. Die Abstimmung fehlte noch in der Offensive. So flog Rösers Hereingabe an Sané vorbei. Roßbachs (85.) Chance war dagegen die 100-prozentige. Nach Eckball Wanitzeks traf er per Kopfball das Tor nicht.

So blieb es am Ende beim 2:0 und dem Einzug des KSC ins Halbfinale.

KSC: Uphoff, Roßbach, Gordon, Pisot, Kircher, Wanitzek, Groiß, Röser, Choi (83. Hanek), Camoglu, Sané (89. Vujinovic).