Geburtstagskind Anton Fink traf an seinem 31. Geburtstag per Elfmeter zum 0:9 für den KSC. | Foto: GES

Karlsruher Torreigen

KSC zieht souverän in nächste bfv-Pokalrunde ein

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Souveräner hätte Fußballdrittligist Karlsruher SC kaum in den bfv-Pokal starten können. Der KSC besiegte in der dritten Runde des Regional-Pokals den Landesligisten SV Osterburken deutlich mit 9:1(8:0).

KSC-Coach Alois Schwartz hatte sein Team auf neun Positionen im Vergleich zum Liga-Spiel gegen Braunschweig verändert. So standen Sven Müller, Tim Kircher, Martin Stoll, Christoph Kobald, Burak Camoglu, Marc Lorenz, Jannis Hanek, Kyoung-Rok Choi und Anton Fink in der Startelf zum Auftakt im bfv-Pokal. Der KSC musste als Drittligist und Titelverteidiger erst in Runde drei mitmischen.

Optimaler Start

Zwei der KSC-Neuzugänge, Kobald und Röser waren es, die in den ersten Minuten zwar Chancen hatten, das Leder aber über den Kasten der Hausherren legten.

Marc Lorenz (7.) machte seine Sache deutlich besser und brachte den Ball nach Flanke von Camoglu per Kopf in den Maschen unter. Saliou Sané (10.) ließ nur wenig später keinen Zweifel daran, dass der KSC weiterkommen wollte und erhöhte auf 2:0.

Karlsruher Torreigen

Dann klingelte es fast im Minutentakt. Zuerst köpfte Sané (12.) zum 3:0 ein, dann war es Choi, der nur zwei Minuten später das 4:0 markierte. Dies war Neuzugang Sané (15.) aber noch nicht genug und er erhöhte direkt nach Wiederanpfiff auf 5:0.

Während die Gastgeber  bis dahin keinerlei Chancen verzeichneten, ließ der KSC weitere noch liegen. Choi (30.) jedoch sorgte bald für das sechste Karlsruher Tor. Erst in der 35. Minute kam ein zarter Vorstoß vor das Tor von Keeper Sven Müller. Gefährlich wurde der SVO jedoch weiter nicht.

Dagegen war es Choi (41.), der seinem Offensivkollegen Sané in nichts nachstehen wollte. Aus rund 15 Metern nahm er den Ball volley und versenkte ihn zum 7:0 im Tor des SVO. Noch vor der Pause reihte sich auch Burak Camoglu (44.) in die Torschützenliste ein und versenkte die Kugel zum 8:0-Pausenstand.

Gang zurück in Durchgang zwei

Auch nach dem Seitenwechsel drängte der KSC nach vorne, hielt sich aber etwas zurück. So gab Simon Bender (58.) den ersten Torschuss für den SVO ab. Müller jedoch hatte keine Probleme. Auch Dominik Stroh-Engels (61.) Kopfball konnte geklärt werden.

Weiter war der KSC am Drücker. Zwar traf Malik Batmaz (75.), stand jedoch im Abseits. Der neunte Treffer fiel aber dennoch. Geburtstagskind Anton Fink (79.), der heute seinen 31. Geburtstag feiert, verwandelte einen Strafstoß zum 9:0.

Dann musste aber auch Müller hinter sich greifen. Der Ehrentreffer für den SVO war gefallen. Alex Titarenko (81.) schob aus rund 15 Metern ein.

KSC: Müller – Kircher, Stoll, Kobald, Camoglu – Lorenz (68 .Thiede), Hanek, Choi (68 Muslija), Röser (46. Batmaz) – Fink, Sané (46. Stroh-Engel)