Polizei und Rettungsdienste waren vor Ort. | Foto: Reichelt

Zeitweise 18 Kilometer Stau

Nach Auffahrunfall auf der A5 bei Ettlingen: Stauchaos in der Region aufgelöst

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Am frühen Dienstagmorgen hat sich auf der A5 in Fahrtrichtung Süden auf Höhe Ettlingen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Wie die Polizei mitteilte, seien zwei Lkw in den Auffahrunfall zwischen Karlsruhe-Süd und Rastatt-Nord verwickelt gewesen. Zwei Fahrstreifen waren zeitweise gesperrt, mittlerweile sind aber alle Spuren wieder frei. Der Berufsverkehr staute sich über viele Kilometer.

Laut Polizei reichte der Rückstau gegen 8.20 Uhr über 18 Kilometer. Mehr als eine Stunde länger brauchten Autofahrer aus Richtung Heidelberg nach Angaben der Straßenverkehrszentrale. Eine Stunde später staute es sich noch auf rund drei Kilometern. Wie die Polizei mitteilte, löse sich der Stau aber zügig auf.

Auch das Autobahnkreuz und die A8 waren betroffen. Der Zeitverlust aus Richtung Pforzheim auf der A8 betrug rund eine Viertelstunde bei bis zu sechs Kilometern Stau. Auch auf vielen Umgehungsstrecken floss der Verkehr nur noch zäh. Die B3 zwischen Ettlingen und Rastatt war beispielsweise voller als normalerweise um diese Uhrzeit.

Auf Stauende aufgefahren

Zum Unfallhergang teilt die Polizei mit , dass nach derzeitigen Erkenntnissen ein 67-Jähriger mit seinem Klein-Lkw auf der A5 kurz hinter der Anschlussstelle Karlsruhe-Süd in Richtung Basel auf ein Stauende auf – offenbar bemerkte er zu spät, dass ein Lkw vor ihm abbremste.

Durch den Zusammenstoß wurde der 67-Jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt, die Feuerwehr musste ihn befreien. Der 29-jährige Fahrer des vorausfahrenden Lkw wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt.

Für die Bergungsarbeiten musste die Autobahn für eine Dreiviertelstunde voll gesperrt werden. Für Aufräumarbeiten blieben der mittlere und der rechte Fahrstreifen noch bis 9 Uhr gesperrt.

Keine Rettungsgasse gebildet

Die Feuerwehr kritisierte die Autofahrer, die trotz Stau keine ausreichende Rettungsgasse bildeten. Augenzeugen zufolge sollen sich mehrere Lkw auf allen drei Spuren befunden haben, so dass die Feuerwehr mit ihren Einsatzfahrzeugen kaum durchkam.

 

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