Geburtstagskind und Antreiber: Lions-Aufbauspieler KC Ross-Miller. | Foto: GES

Ganz ohne Feinstaub

Lions-Feuerwerk zum Start ins neue Jahr

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Die PSK Lions sind bärenstark ins Jahr 2020 gestartet und schöpfen neuen Mut im Abstiegskampf. Gegen die Gladiators Trier feierte der Karlsruher Basketball-Zweitligist am Samstagabend einen 99:76(48:30)-Erfolg. Für die Lions war es der zweite Sieg in Serie.

Nach dem wichtigen Heimsieg zum Jahresausklang 2019 gegen den FC Schalke brannten die PSK Lions gegen Trier, die als Tabellensechster nach Karlsruhe angereist waren, ein wahres Offensiv-Feuerwerk zum neuen Jahr ab – mit Knalleffekten, aber ganz ohne Feinstaub.

Hoffnung auf kleine Erfolgsserie erhält frische Nahrung

Mit dem zweiten Sieg in Folge und einer diesmal über 40 Minuten ansprechenden Leistung stärkten die Badener ihre Hoffnungen, sich mit einer Erfolgsserie aus dem Tabellenkeller befreien zu können. Schon zum Ende des dritten Viertels standen die Karlsruher Korbjäger beim Zwischenstand von 75:52 quasi als Sieger fest.

Bester Werfer im Lions-Rudel war Daniel Norl mit 23 Punkten, gefolgt von Brandon Conley (17), KC Ross-Miller (15), Bryan Coleman (13) und Maurice Pluskota (12).

Geburtstagskind Ross-Miller als Antreiber

Vom Anwurf weg hatte sich vor offiziell 1304 Zuschauern in der Europahalle ein unterhaltsames Duell entwickelt – zunächst mit leichten Vorteilen auf Seiten der Hausherren. Angeführt von Spielmacher und Geburtstagskind KC Ross-Miller, der am Samstag 29 Jahre alt wurde, bestimmten die Lions das Geschehen.

Karlsruher Aktivposten waren dabei außer Ross-Miller erst der aufmerksame Jeremy Dunbar, dann der stark aufspielende Norl, der nach seiner ersten Einwechslung Mitte des Viertels sieben Punkte in Folge erzielte. Die waren auch der Grundstein für die 25:20-Führung nach den ersten zehn Minuten.

Die Begegnung gewann nun an Intensität, was vor allem am engagierten Vortrag der Lions lag. Deren Bemühen um zielstrebige Offensiv-Aktionen war klar erkennbar. Und immer wieder vom Erfolg gekrönt, wie etwa bei Ross-Millers rasanten Lauf, den Center Maurice Pluskota krachend zum 31:24 vollendete.

Lions legen furios nach und enteilen bis zur Pause

Die PSK Lions brachten mehr Energie auf das Parkett und bauten ihren Vorsprung bis Mitte des zweiten Abschnitts zunächst auf neun Zähler (34:25, 36:27) aus – um dann angetrieben vom Publikum binnen kurzer Zeit furios nachzulegen. Bis zur Halbzeitpause enteilten die Karlsruher auf satte 18 Zähler (48:30).

In der zweiten Halbzeit machten die wie befreit aufspielenden PSK-Korbjäger da weiter, wo sie in Hälfte eins aufgehört hatten: Bryan Coleman aus der Distanz und Ross-Miller per Korbleger vergrößerten den Vorsprung flugs auf plus 23 (53:30).

Die verzweifelten Gäste schossen nun aus schier allen Lagen – die Lions aber bauten ihre Führung zunächst  weiter aus (60:34) und blieben auch in der Folge Herr der Lage. Der Rest war gelungenes Schaulaufen: Mit 75:52 ging es ins Schluss-Viertel, in dem die Gastgeber nichts mehr anbrennen ließen.

Doppelpack in Nürnberg und gegen Paderborn

Weiter geht es für die PSK Lions mit einem Doppelpack: Am Freitag (10. Januar, 19.30 Uhr) gastieren die Karlsruher Korbjäger bei den Nürnberg Falcons, am Sonntag (12. Januar, 17.30 Uhr) sind die Baskets Paderborn zu Gast in der Europahalle. Das bietet den Lions die Möglichkeit zur schnellen Revanche – kurz vor Weihnachten hatte das PSK-Rudel in Paderborn mit 97:112 verloren.