Stadionbau
Die Entscheidung in Karlsruhe ist gefallen: Die Mehrheit des Gemeinderats hat sich für einen Neubau des Wildparkstadions ausgesprochen. | Foto: jodo

Entscheidung in Karlsruhe

Mehrheit des Gemeinderats für Neubau des Wildparkstadions

Anzeige

Die Entscheidung in Karlsruhe ist gefallen: Die Mehrheit des Gemeinderats hat sich für einen Neubau des Wildparkstadions ausgesprochen. Es gab 30 Ja- und 17 Nein-Stimmen.

Damit hat das Gremium Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) eine Vollmacht ausgestellt, um letzte Verhandlungen mit dem von der Stadt ausgewählten Baukonzern zu führen.

CDU, FDP, SPD, Kult-Stadtrat Braun, Für Karlsruhe und Freie Wähler hatten mit Ja gestimmt. Vier Kult-Stadträte, Grüne, Linke, AfD und Einzelstadtrat Schmitt hatten sich für Nein entschieden.

Das ist ein guter Tag für Karlsruhe

Ingo Wellenreuther, Präsident des Karlsruher SC, sagte den BNN: „Das ist ein guter Tag für Karlsruhe. So haben wir jetzt die Chance, im Profifußball weiter mitzumischen. Wir freuen uns, dass jetzt Anfang November die Bagger rollen.“ Er kämpfe schon seit 13 Jahren für das neue Stadion. Es sei ein langer Weg mit Höhen und Tiefen gewesen.

Entscheidung für „Bieter 02“

Die Verhandlungen werden jetzt mit dem sogenannten Bieter 02 geführt. Wegen europarechtlicher Vorgaben im Vergabeverfahren ist die Gemeinderatsvorlage anonymisiert. „Bieter 02“ veranschlagt für den Bau der neuen Heimstätte des Karlsruher SC 76,5 Millionen Euro. Der zweite Interessent, „Bieter 01“, lag bei 90,7 Millionen Euro.

Vorarbeiten sollen im November 2018 starten

Die Vorarbeiten sollen bereits im nächsten Monat starten. Der eigentliche Baubeginn ist für November 2019 avisiert. Die Fertigstellung ist zwei Jahre später geplant. Über die Entscheidung des Gemeinderats haben die BNN in einem Live-Ticker berichtet.

Der Neubau des Wildparkstadions war auch eines der zentralen Themen bei der Mitgliederversammlung des KSC am Montagabend in der Karlsruher Badnerlandhalle (bnn.de berichtete).

Dieser Artikel wird aktualisiert.