Obelisk
ZUM GREIFEN nah ist jetzt wieder die Verfassungssäule auf dem Rondellplatz. Die Greifen bewachen den Obelisken und den Brunnen, an dem noch die Löwen fehlen. | Foto: jodo

Verfassungssäule entkleidet

Nur die Löwen fehlen

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Der Obelisk zeigt sich wieder in guter Verfassung. Das Gerüst für die Steinmetze und der transparente Staubfang sind entfernt. Die 7,8 Meter hohe Sandsteinsäule von 1827 ist nun fast vollständig saniert.

Greifen verarztet

Die beiden flankierenden Greifen sind gegen die Angriffe von Wind und Wetter frisch verarztet. Mit Blick Richtung Schloss verteidigen sie das Denkmal auf dem Rondellplatz. Es steht zur Erinnerung an die Badische Verfassung von 1818.

Unter dem Rad der Geschichte

Jüngst feierten Badens Heimatfreunde und Verfassungspatrioten den 200. Jahrestag der von Großherzog Karl erlassenen Verfassung mit zwei Festakten vor und in der alten Residenz. Sie gilt als die freiheitlichste Ordnung eines deutschen Landes in einer Zeit, als die Restauration versuchte, das von der Französischen Revolution angetriebene Rad der Geschichte zurückzudrehen.

Löwen speien noch nicht

An dem Sandstein-Denkmal – bestehend aus dem Obelisk, einem Sockel mit Inschriften, den Greifen und einem Brunnen – fehlen jetzt nur noch die demontierten Löwenköpfe. Die Wasserspeier aus Metall werden gerade überholt. Sie sollen in den nächsten Tagen wieder am Rondellplatz eintreffen. Die komplette Sanierung kostet laut Hochbauamtsleiterin Anne Sick knapp 100 000 Euro.

Pyramide bald fertig

An der Pyramide fielen die Hüllen schon vor drei Wochen. An dem Wahrzeichen der Stadt wird nun noch der Sockel erneuert. Bis zum Stadtfest am 13. Oktober soll die Pyramide fertig sein.