Papagei Rosalinda, berühmt durch Pippi Langstrumpf, ist am Samstag im Karlsruher Zoo gestorben.

Ara Douglas alias Rosalinda

Papagei von Pippi Langstrumpf stirbt im Karlsruher Zoo

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Die Trauer im Karlsruher Zoo ist riesig: Nach Rani, dem ältesten Elefanten Deutschlands, ist am Samstag auch Papagei Douglas gestorben. Todesursache des Aras, der als Rosalinda im Film „Pippi in Taka-Tuka-Land“ berühmt wurde, war mit 51 Jahren Altersschwäche, wie die Stadt Karlsruhe jetzt mitteilte.

„Bis auf seine bekannten Altersbeschwerden, er musste sich manchmal etwas auf den Ast legen, um die Gelenke zu entlasten, ging es ihm bis zuletzt gut“, wird Zoodirektor Matthias Reinschmidt am Sonntag zitiert. „Gestern sind Douglas dann immer mehr die Kräfte geschwunden. Ich habe ihn zusammen mit unserer Tierärztin untersucht. Man konnte direkt merken, wie er immer schwächer wurde.“

Papagei verbringt letzte Stunden auf dem Arm von Zoodirektor Reinschmidt

Die letzten zwei Stunden seines Lebens verbrachte der menschenbezogene Vogel nach offiziellen Angaben auf dem Arm des Zoodirektors. „Auch wenn er für einen Ara ein fast biblisches Alter hatte, es hat mich doch unheimlich berührt, als er gestorben ist, erklärte Reinschmidt nach offiziellen Angaben.

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Auch Tierpflegerin Maria Rüssel hatte laut Mitteilung eine besondere Beziehung zu dem Papagei: „Wir haben uns von Anfang an verstanden. Er war ein einzigartiger Papagei mit einem tollen Charakter. Zwischen uns bestand eine echte Freundschaft.“

Medienrummel bei Ankunft in Karlsruhe

Als Douglas 2016 von Malmö nach Karlsruhe kam, verursachte das einen nie da gewesenen Medienrummel, mit Anfragen von zahlreichen Fernsehsendern, Zeitungen und Radiostationen.

Douglas alias Rosalinda hatte bis zuletzt eine riesige Fangemeinde. Zum 50. Geburtstag des Aras im Mai 2017 gab es eine große Feier. Mehr über die Geschichte von Douglas steht hier.