Der Gegner des KSC in der Relegation ist Erzgebirge Aue.
Die Karlsruher Polizei hat die Relegations-Partie am Freitag zwischen dem KSC und FC Erzgebirge Aue im Wildpark als Risikospiel eingestuft. | Foto: Montage BNN

Bewertung der Polizei

Partie zwischen KSC und Aue als Risikospiel eingestuft

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Das Polizeipräsidium Karlsruhe bereitet sich für das Relegations-Hinspiel des Karlsruher SC gegen den FC Erzgebirge Aue vor. In der Innenstadt und auf der Autobahn, vor allem aber rund um das Stadion wird mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen sein, wie es in einer Mitteilung am Donnerstag hieß. Die Begegnung wurde zudem als Risikospiel eingestuft.

Das Fanverhältnis der beiden Mannschaften wird von den Beamten als neutral bis rivalisierend eingestuft. „Aufgrund der weitreichenden Folgen von Relegationsspielen für die Vereine mit einer einhergehenden hohen Emotionalität bei den Anhängern wurde die Partie vorab zum Risikospiel erklärt“, wie es weiter hieß.

Polizei- und Ordnungskräfte werden daher geeignete Maßnahmen ergreifen, um ein direktes Aufeinandertreffen der beiden Fanlager zu verhindern. Dazu gehört auch eine Sperrung des Adenauerrings auf Höhe des Stadions.

Verkehr durch Risikospiel beeinträchtigt

Die ohnehin schon durch den Feierabendverkehr belasteten Straßen in der Karlsruher Innenstadt und der Autobahn werden am Freitag noch durch den Reiseverkehr zum Schulferienbeginn gefordert. Daher rät die Polizei den Fans, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen oder wenn nicht anders möglich, die Anfahrt sehr frühzeitig anzugehen.

Ab circa 16.15 Uhr wird der Adenauerring auf Höhe des Stadions gesperrt sein. Die Sperrung wird voraussichtlich zum Spielanpfiff aufgehoben und kurz vor Spielende wieder eingerichtet, wie die Polizei weiter erklärte.