Radler und E-Scooter-Fahrer, die in der Innenstadt und an verkehrsreichen Kreuzungen in Karlsruhe unter wegs sind, müssen sich auf häufigere und schärfere Kontrollen einstellen. | Foto: jodo

So viele Beschwerden wie nie

Polizei kontrolliert Radler und E-Scooter-Fahrer in der Karlsruher Innenstadt

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Radler und E-Scooter-Fahrer, die in der Innenstadt und an verkehrsreichen Kreuzungen in Karlsruhe unterwegs sind, müssen sich auf häufigere und schärfere Kontrollen einstellen. Am Vormittag konzentrierte sich eine erste Kontrollaktion auf den Marktplatz und das Mittelstück der Kaiserstraße.

Mit E-Scootern darf man überhaupt nicht in der Fußgängerzone fahren, Radler müssen tagsüber ab 10 Uhr aus dem Sattel steigen. Kräfte des städtischen Ordnungsdienstes und der Polizei hielten Radfahrer an, erklärten die Sachlage und ließen sich auch auf Gespräche über Details der geltenden Regeln ein.

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Viele Beschwerden über Radler und E-Scooter-Fahrer

Die Stadtverwaltung und die Polizei berichten, dass derzeit so viele Beschwerden wie noch nie über rücksichtslose Rad- und E-Scooter-Fahrer eingingen. Außerdem sei zu beobachten, dass vielen die Regeln für die Benutzung der E-Roller noch wenig bekannt seien. Danach werde auch gezielt gefragt. Mit den verstärkten Kontrollen wollen Stadt und Polizei außerdem erreichen, dass in der weiter deutlich wachsenden Schar von Radfahrern die Akzeptanz der Verkehrsregeln steigt.

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