Mit einem Hubschrauber hat die Polizei in der Nacht auf Samstag nach einem Unfallflüchtigen auf der A5 bei Karlsruhe-Nord gesucht. | Foto: Britta Pedersen/Archiv/dpa

Samstagnacht überschlagen

Polizeihubschrauber sucht auf A5 nach Unfallflüchtigem

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Auf der A5 hat es in der Nacht auf Samstag einen ungewöhnlichen Unfall gegeben.

Gegen 0.20 Uhr muss der Fahrer eines Toyotas auf dem Weg von Bruchsal nach Karlsruhe kurz vor der Ausfahrt Karlsruhe-Nord aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben, so die Informationen der Polizei. Das Auto überschlug sich.

Polizeihubschrauber sucht Insassen

Anstatt die Polizei zu rufen muss der Fahrer sich jedoch dann aus dem Staub gemacht haben. Beim Eintreffen der Beamten am Unfallort war nämlich niemand mehr im Wagen. Wegen des Verdachts, dass der Insasse verletzt im Umkreis liegen könnte, wurden dien Feuerwehr und ein Polizeihubschrauber verständigt. Bis etwa 2 Uhr in der Früh suchten insgesamt 47 Floriansjünger der Berufsfeuerwehr Karlsruhe sowie der Freiwilligen Feuerwehren Weingarten und Hagsfeld das Gebiet um die Unfallstelle ab. Dann wurde die Suche eingestellt, da die Spurensicherung am Fahrzeug ergeben habe, dass der Fahrer nicht schwer verletzt sein kann und sich offenbar selbst aus dem Auto befreit hatte.

Fahrerflucht auch alleinbeteiligt

Auch wenn offenbar keine anderen Fahrzeuge und Personen am Unfall beteiligt waren, handelt es sich um Fahrerflucht, so die Polizei auf Nachfrage der BNN. Welcher genaue Schaden etwa an der Leitplanke entstanden ist, müsse noch geklärt werden. Auch der Fahrer ist noch nicht dingfest gemacht, das Sicherstellen des Autokennzeichens dürfte die Suche jedoch erleichtern, so die Polizei.

Sieben Kilometer Stau

Wegen der Suchaktion war die Autobahn in Richtung Karlsruhe für rund eineinhalb Stunden voll gesperrt. Zeitweise entstand ein Stau von sieben Kilometern. Im Einsatz waren auch zwei Rettungswagen sowie ein Notarzt.