© Jodo-Foto / Joerg Donecker// 7.02.2018 MeetUp Produkt Tank bei 1 &1, Foto: li. Christoph Tempich, re.: Thomas Leitermann, -Copyright - Jodo-Foto / Joerg Donecker Sonnenbergstr.4 D-76228 KARLSRUHE TEL: 0049 (0) 721-9473285 FAX: 0049 (0) 721 4903368 Mobil: 0049 (0) 172 7238737 E-Mail: joerg.donecker@t-online.de Sparkasse Karlsruhe IBAN: DE12 6605 0101 0010 0395 50, BIC: KARSDE66XX Steuernummer 34140/28360 Veroeffentlichung nur gegen Honorar nach MFM zzgl. ges. Mwst. , Belegexemplar und Namensnennung. Es gelten meine AGB.
So genannte "ProductTanks" für Produktmanager in der Digitalwirtschaft organisieren Thomas Leitermann und Christoph Tempich (Mitte, stehend) seit Kurzem in Karlsruhe. | Foto: Jörg Donecker

Neues Netzwerk in Karlsruhe

„ProductTanks“ für Produktmanager der Digitalwirtschaft

Was macht eigentlich ein Produktmanager in der Digitalwirtschaft? „Er kümmert sich ganzheitlich um alle Aspekte eines digitalen Produkts“, erklärt Thomas Leitermann. „Er sorgt dafür, dass das Produkt funktioniert, dass es gut nutzbar ist und dass es erfolgreich ist.“ Leitermann organisiert gemeinsam mit seinem Kollegen Christoph Tempich seit kurzem in Karlsruhe regelmäßige Treffen für Menschen dieser Berufssparte – denn sie seien innerhalb ihres Unternehmens oft die einzigen in ihrem Beruf und hätten kaum Möglichkeit, sich fachspezifisch mit Kollegen auszutauschen.

Man ist Mittler zwischen den Welten

Produktmanager arbeiten mit vielen unterschiedlichen Teams zusammen, erklärt Leitermann: mit Designern, Softwareentwicklern und dem Marketing etwa. „Man ist Mittler zwischen den Welten, steht aber genau deshalb auch ganz oft sehr alleine da.“ In großen Unternehmen könne es schon sein, dass drei Produktmanager auf 30 bis 40 Entwickler kämen. In kleineren Unternehmen trügen Produktmanager oft nicht einmal formal diesen Titel.

In Karlsruhe gibt es zwar Möglichkeiten, sich innerhalb der boomenden Digitalwirtschaft zu vernetzen. Etwa die Gulaschprogrammiernacht des hiesigen Chaos Computer Clubs, diverse Veranstaltungen des Cyberforums, Meetups der Digital Media Women Karlsruhe oder den „Feierabend“ (#nmfka) der Netzstrategen. Doch ein Event speziell für Produktmanager fehlte bisher. Bis Thomas Leitermann und Christoph Tempich nach einer Fachkonferenz in Hamburg im September 2017 beschlossen, so genannte „ProductTanks“ auch nach Karlsruhe zu holen.

„ProductTanks“ bringen Interessierte rund um digitale Produkte zusammen

„ProductTanks“ sind Treffen für Interessierte und Begeisterte rund um digitale Produkte, organisiert von der internationalen Produktmanager-Plattform „Mind the product“. Das erste dieser Treffen fand im Mai 2010 in London statt, inzwischen gibt es „ProductTanks“ in rund 140 Städten weltweit.
Bei den informellen Treffen kommen Interessierte und Begeisterte digitaler Produkte auf lokaler Ebene zusammen (und zwar neben Produktmanagern auch Produktdesigner oder Entwickler), um Erfahrungen auszutauschen und Wissen weiterzugeben. ProductTanks sind immer kostenlos und von Freiwilligen aus der Szene privat organisiert. Sponsoren unterstützen etwa mit der Bereitstellung von Räumen oder Catering.

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Zusammen ist man weniger allein: Thomas Leitermann und Christoph Tempich (von links) wollen Produktmanager der Digitalwirtschaft in Karlsruhe zusammenbringen. | Foto: Jörg Donecker

In Karlsruhe sollen die ProductTanks etwa alle zwei Monate stattfinden, erklärt Leitermann. „Wer bei der Organisation der Treffen mithelfen will, ist herzlich willkommen.“ Kontakt aufnehmen kann man über Twitter oder die Plattform Meetup. Die abendlichen Treffen mit thematischen Vorträgen bei Pizza und Bier gab es bisher drei Mal – zuletzt Anfang der Woche beim Karlsruher Internetdienstanbieter 1&1. „Die ProductTanks sollen immer bei wechselnden Gastgebern stattfinden“, sagt Leitermann. Dadurch entstünden jedesmal auch wieder neue Kontakte, zudem hätten etwa Angestellte der gastgebenden Firma Gelegenheit, auch mal spontan nach Feierabend noch vorbeizuschauen und sich zu beteiligen.

„Das Lokale ist wichtig“, meint Christoph Tempich, „dass sich auch die Firmen vor Ort untereinander mal treffen.“ Denn der eigentliche Austausch von Ideen und Erfahrungen finde auch in der Digitalwirtschaft immer noch analog statt – (fast) ohne digitale Kommunikation.