Außenseiter: Marcus Stroman (rechts) empfängt mit den Lions den Tabellenzweiten aus Bremerhaven. | Foto: GES

Basketball

PSK im Abstiegskampf: Lions wollen gegen Bremerhaven nachlegen

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Die PSK Lions gehen mit neuem Mut in das Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven. Nach dem Auswärtssieg in Hagen will der abstiegsbedrohte Basketball-Zweitligist aus Karlsruhe möglichst gleich nachlegen. Allerdings droht ein weiterer Ausfall.

Mit den Eisbären kommen auch die Erinnerungen an ein überragendes Premierenjahr in der Zweiten Liga zurück nach Karlsruhe. Unter dem heutigen Coach der Bremerhavener, Michael Mai, waren die Lions als Aufsteiger in der Saison 17/18 furios bis ins Play-off-Halbfinale vorgestoßen.

Davon sind die Karlsruher diese Saison meilenweit entfernt. Während die Nordlichter als Tabellenzweiter für die K.o-Runde planen können, geht es für die Lions beim Wiedersehen mit Mai am Freitag, 6. März (19.30 Uhr) in der heimischen Europahalle um wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Erfolg in Hagen war wichtiges Lebenszeichen

Die Lions empfangen die Eisbären allerdings mit neuer Hoffnung. Dem neuen Trainer-Duo Drazan Salavarda/Samuel DeVoe war am vergangenen Wochenende bei Phoenix Hagen im dritten Anlauf der erste Sieg gelungen.

„Das war ganz wichtig“, sagt Abteilungsleiter Danijel Ljubic, „jetzt müssen wir nachlegen“. Allerdings sei Bremerhaven ein „anderes Kaliber als Hagen“, sagt Ljubic: „Die stehen ja nicht umsonst dort oben.“  Zuletzt hatten sich die Eisbären zuhause allerdings den vom Ex-Lions-Punkte-Garant Davonte Lacy angetriebenen Verfolger Academics Heidelberg, bei dem Lacy seit Januar spielt, geschlagen geben müssen.

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An der Ausgangslage für die Lions ändert das nichts – die Karlsruher sind klarer Außenseiter. „Aber wir müssen in jedem Spiel unsere Chancen suchen“, sagt Salavarda angesichts der prekären Situation. Ob ihm Brandon Conley zur Verfügung steht, war noch offen.

Bangen um angeschlagenen Conley

Der US-Amerikaner hatte die Partie in Hagen nach einem Schlag auf das Knie vorzeitig beenden müssen und konnte seither nicht trainieren. Immerhin kam am Mittwochabend nach einem MRT Entwarnung. „Nichts ist gerissen, es ist nur eine Prellung“, berichtete Salavarda. Ein längerer Ausfall hätte die Badener, denen ja schon KC Ross-Miller und Jeremy Dunbar fehlen, empfindlich getroffen.
Unabhängig vom Ausgang des Spiels gegen Bremerhaven dürfte die darauffolgende Partie vorentscheidenden Charakter für die Lions haben. Am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) gastieren die PSK-Korbjäger beim Tabellenvorletzten FC Schalke.

Aktuell stehen die Lions zwei Punkte vor den Gelsenkirchenern, die zudem eine Partie mehr auf dem Konto haben und im Hinspiel in Karlsruhe knapp mit 78:74 von den Lions bezwungen worden waren.