Wichtiger Sieg im Abstiegskampf: Orlando Parker gewann mit den PSK Lions gegen den Tabellenletzten Ehingen.
Wichtiger Sieg im Abstiegskampf: Orlando Parker gewann mit den PSK Lions gegen den Tabellenletzten Ehingen. | Foto: GES

Basketball

PSK Lions erfüllen Pflicht gegen Schlusslicht Ehingen

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Die PSK Lions haben im Abstiegskampf der Zweiten Basketball-Bundesliga ihre Pflicht gegen das Team Ehingen Urspring erfüllt. Gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten gewannen die Karlsruher am Samstagabend klar mit 94:81 (51:38).

Lions-Headcoach Ivan Rudez hatte vor der Begegnung von einem „Must-Win-Spiel“ gesprochen – seine Mannschaft erfüllte die Forderung mit einem konzentrierten Auftritt. Mit dem siebten Saisonsieg bleiben die Lions knapp vor den Abstiegsplätzen und halten Anschluss an das untere Tabellen-Mittelfeld.

Ross-Miller zurück und wichtigster Mann

Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen die Gladiators Trier zum Jahres-Start hatten die PSK Lions zuletzt dreimal in Folge verloren. In allen Partien fehlte der im November nachverpflichtete Spielmacher KC Ross-Miller, der seinen schwer kranken Vater in den USA besucht hatte. Gegen Ehingen war der Karlsruher Hoffnungsträger im Abstiegskampf zurück auf dem Feld und gleich wieder der wichtigste Mann.

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Gegen fahrig agierende Gäste hatten die Lions vor offiziell 996 Zuschauern konzentriert losgelegt. Angeführt vom spielfreudigen und technisch beschlagenen Ross-Miller diktierten die Karlsruher das Geschehen auf dem Parkett. Schnell führten die Lions mit 6:0 und hielten die Ehinger fortan auf Distanz.

Colemans fulminanter Dreier beschließt das erste Viertel

Ein fulminanter Dreier von Bryan Coleman bescherte den Hausherren mit der Viertel-Sirene eine 27:19-Führung nach den ersten zehn Minuten. Und hätten sich die Lions nicht noch die eine oder andere Nachlässigkeit in der Defensive erlaubt – der Vorsprung wäre noch höher ausgefallen.

Das zweite Viertel begann, wie das erste geendet hatte: mit einem Dreier. Diesmal war der gut aufgelegte Daniel Norl der Schütze. Die PSK-Korbjäger ließen den Ball weiter gut laufen, Ehingen hatte große Mühe, Schritt zu halten. Mitte des Durchgangs war der Vorsprung der Lions auf zwischenzeitlich 14 Punkte angewachsen.

Beruhigende Führung zur Halbzeitpause

Ehingen bremste die Karlsruher dann zwar mit drei Distanz-Treffern etwas aus. Doch aus den Tritt brachte das die Lions-Profis nicht. Mit einer beruhigenden 51:38-Führung gingen die Karlsruher schließlich in die Halbzeitpause.

Mit zwei Distanz-Treffern zementierte Jeremy Dunbar gleich zu Wiederbeginn die Karlsruher Überlegenheit. Mit einer kompakten Teamleistung hielten die Lions ihren Kontrahent auch fortan gut in Schach – und boten auch etwas für ihr Publikum. Ein Monsterblock von Orlando Parker riss die Fans am Ende des dritten Viertels von den Sitzen.

Mit 77:60 ging es in das Schluss-Viertel, in dem die Karlsruher ihren verdienten Erfolg sicher und garniert mit einigen Basketball-Schmankerln nach Hause brachten. Und so beendeten die Lions den Januar so, wie sie ihn gegen Trier begonnen hatten: mit einem Sieg.

Heißer Start in den Februar: Topteams kommen nach Karlsruhe

Der Start in den Februar hat es dann allerdings in sich: Am Samstag, 1. Februar (19.30 Uhr) gastiert Spitzenreiter Niners Chemnitz in der Europahalle, eine Woche später gibt der aktuelle Tabellendritte Science City Jena seine Visitenkarte in der Arena an der Günther-Klotz-Anlage ab.

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Dazwischen spielen die Lions am Mittwoch, 5. Februar (20.30 Uhr) beim Aufsteiger und Abstiegskampf-Konkurrenten Panthers Schwenningen.