Nächster Dämpfer im Abstiegskampf: Orlando Parker und die PSK Lions verloren am Mittwochabend in Schwenningen. | Foto: GES

Pleite in Schwenningen

PSK Lions finden auch nach Trainerwechsel nicht in Tritt

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Die PSK Lions haben ihren Negativtrend in der Zweiten Basketball-Bundesliga auch mit ihrem neuen Trainer-Duo Samuel DeVoe/Drazan Salavarda nicht stoppen können. Im ersten Spiel nach der Beurlaubung von Chefcoach Ivan Rudez, von dem sich der Club am Montag getrennt hatte, verloren die Lions am Mittwoch das wichtige Duell beim direkten Abstiegs-Konkurrenten Panthers Schwenningen nach durchwachsener Leistung mit 75:82 (31:39). Schwenningen liegt nun sechs Punkte vor den Lions.

In Schwenningen waren die Lions, die in der Tabelle Drittletzter bleiben, zunächst mit 3:0 in Führung gegangen, trafen dann aber minutenlang gar nichts mehr. Als das neue Trainer-Duo der Karlsruher seine Spieler Mitte des ersten Viertels zur ersten Auszeit bat, da lagen die Schwenninger mit 11:5 vorne.

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Sieben Dreier-Versuche – null Treffer

Orlando Parker und Daniel Norl verkürzten in der Folge zwar auf 9:13, insgesamt fehlte den Gästen aber bis zum Ende des Viertels (11:17) die Durchschlagskraft. Das dokumentierte auch die Statistik – von sieben Distanz-Versuchen war kein einziger im Korb gelandet.

Auch in den nächsten zehn Minuten blieb der Vortrag der PSK Lions fahrig. Der Rückstand wuchs auf bis zu zwölf Punkte und eine kurze Phase der Stabilität im Karlsruher Spiel, die Filmore Beck mit zwei Dreiern zum 22:27 garnierte, beendeten die Hausherren erfolgreich mit einer Auszeit. Die Panthers zogen wieder davon und gingen schließlich einem Acht-Punkte-Vorsprung in die Pause.

Starker Lauf der PSK Lions – doch die Panthers schlagen zurück

Deutlich zielstrebiger kamen die Lions aus der Kabine. Center Maurice Pluskota gab mit zwei Korblegern das Signal zur Aufholjagd, Parker per Dreier, Marcus Stroman von der Freiwurflinie und aus der Distanz sowie erneut Parker sorgten mit einem starken Lauf für die zwischenzeitliche Wende (45:43).

Die Panther allerdings holten sich prompt Führung wie Momentum zurück. Zu Beginn des Schluss-Viertels lagen die Karlsruher erneut zweistellig zurück (53:64). Mit Kampfgeist stemmten sich die Lions gegen die drohende Niederlage, viereinhalb Minuten vor dem Ende war der Ausgleich beim 70:70 wieder hergestellt. Doch erneut hatten die Schwenninger die richtige Antwort parat.

Am Samstag kommt der Dritte Jena nach Karlsruhe

Schon am Samstag (19.30 Uhr) geht es für die Lions weiter. In der Europahalle wartet im Tabellendritten Science City Jena aber eine schwere Aufgabe. Anschließend haben die PSK-Korbjäger zwei Wochen spielfrei, erst am 29. Februar steht in Hagen die nächste Partie auf dem Programm.