Basketball wird in Karlsruhe wieder zweitklassig gespielt - die PSK Lions sind aber auf Trainersuche. | Foto: dpa

Aufsteiger muss Trainer suchen

Lions ohne „Leit-Löwe“

Zweitliga-Aufsteiger PSK Lions muss sich einen neuen Cheftrainer suchen. Erfolgscoach Aleksandar Scepanovic, mit dem sich die Karlsruher bereits auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit geeinigt hatten, wechselt überraschend als Ko-Trainer in die Erste Liga zu Aufsteiger Mitteldeutscher BC. Dort wird Scepanovic an der Seite von Igor Jovovic arbeiten. Am Samstag informierte Scepanovic PSK-Abteilungsleiter Danijel Ljubic. „Wir legen ihm keine Steine in den Weg“, sagt Ljubic gegenüber den BNN und betont: „Er hat hier bei uns in den vergangenen zwei Jahren hervorragende Arbeit geleistet.“

„Wir legen ihm keine Steine in den Weg“

Der Weggang trifft die Lions, die in den vergangenen drei Jahren von der Basketball-Regionalliga bis in die Zweite Liga Pro A durchmarschierten, allerdings völlig unvorbereitet. „Das hat uns schon überrascht“, gibt Ljubic zu. Liebend gerne hätte man den Erfolgsweg mit dem kroatischen Coach, der zuvor die KIT SC Gequos trainiert hatte, fortgesetzt. Nun muss Ljubic Ausschau halten nach einem Nachfolger. Die Kaderplanung setzen Ljbuic und Assistenzcoach Drazan Salavarda ohne Scepanovic fort. Und nachdem seit vergangener Woche klar ist, dass die Leichtbauhalle auf dem ehemaligen Gelände des VfB Südstadt kommt, können die Personalplanungen auch intensiviert werden.

Kreis, Mampuya, Parker und Talbert bleiben

Erste Pflöcke wurden bereits eingerammt. Die wichtigen Spieler Dimitrij Kreis, Jacob Mampuya, Orlando Parker und Jordan Talbert werden auch in der kommenden Saison für die Lions spielen. Mit Deon McDuffie sowie Eric Curth stehen in dieser Woche Gespräche an. Matthias Hurst und auch Dino Jakolis sollen künftig in der zweiten Mannschaft des PSK spielen.