Zurück aus den USA: Lions-Spielmacher KC Ross-Miller ist der Hoffnungsträger in Reihen der Karlsruher. | Foto: GES

Basketball

PSK-Lions-Spielmacher Ross-Miller ist zurück im Rudel

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Gute Nachrichten haben bei den PSK Lions diese Saison Seltenheitswert. Diese Woche aber gab es gleich zwei im Lager des abstiegsbedrohten Basketball-Zweitligisten. So standen Jeremy Dunbar und Maurice Pluskota wieder fieberfrei in der Trainingshalle. Und am Dienstag war, wie geplant und fast schon inständig erhofft, der schmerzlich vermisste KC Ross-Miller wieder in Deutschland gelandet.

In den USA hatte der Spielmacher-Routinier Ross-Miller seinen schwer kranken Vater besucht. Alle drei Partien ohne Ross-Miller gingen für die PSK Lions verloren. „Sein Fehlen hat vor allem die beiden jüngsten Partien von uns stark beeinflusst“, sagt Lions-Chefcoach Ivan Rudez vor dem Heimspiel am Samstag (19.30 Uhr) gegen Tabellen-Schlusslicht Ehingen.

Ross-Miller fehlte den Lions schmerzhaft

Ohne den 29 Jahre alten Ross-Miller nämlich fehlte die nötige Variabilität in der Lions-Offensive, die mit Rookie-Guard Marcus Stroman leichter auszurechnen ist. Was mit einem gut aufgelegten Ross-Miller möglich ist, hatten die PSK-Korbjäger im ersten Spiel des Jahres gezeigt, als der Rangsechste Trier in der heimischen Europahalle überraschend deutlich bezwungen worden war.

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Offensiv wie defensiv agierten die Lions da mit viel Energie und der nötigen Aggressivität. In diesen Rhythmus müsse sein Team nun wieder finden, fordert Rudez. Gegen Ehingen zählt dabei nur ein Sieg, „es ist ein Must-Win-Spiel“, stellt der Coach angesichts der Tabellenlage klar.

Trainer Rudez wird nicht bange beim Blick auf die Tabelle

Beim Blick auf das Klassement, in dem die Lions wie der Vorletzte Artland Dragons und Drittletzte Schalke mit zwölf Punkten dastehen, wird Rudez dennoch nicht bange. „Wenn wir weiter hart arbeiten und uns verbessern, werden wir die Saison auf einem beruhigenden Platz abschließen“, sagt der Kroate, der darauf hofft, dass die Zeit der Ausfälle vorbei ist.

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Im Gastspiel beim direkten Konkurrenten Rostock Seawolves waren außer KC Ross-Miller am vergangenen Sonntag auch noch die erkrankten Dunbar und Pluskota ausgefallen, was das derart geschrumpfte Rudel letztlich nicht mehr kompensieren konnte.