Die nächste Enttäuschung erlebte Maurice Pluskota mit den PSK Lions bei der Niederlage in Kirchheim. | Foto: GES

Basketballer im Abstiegskampf

PSK Lions suchen weiter das Erfolgsrezept

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Die PSK Lions verlieren auch  das Kellerduell bei den Kirchheim Knights und stecken damit weiterhin tief im Abstiegskampf. Zeitnah soll eine weitere Korrektur im Kader erfolgen. In bislang zehn Saisonspielen kassierte der Karlsruher Basketball-Zweitligist sieben Pleiten.

Danijel Ljubic ist auch am Tag nach dem nächsten Wirkungstreffer noch hörbar bedient gewesen. „Das war hart“, sagt der Abteilungsleiter der PSK Lions nach der alles in allem niederschmetternden Niederlage der Karlsruher beim Tabellenletzten Kirchheim Knights am Samstagabend.

Kirchheim hatte zuvor erst ein Spiel gewonnen – schickte die Lions-Basketballer aber mit einer klaren 65:84(33:40)-Pleite auf die Heimfahrt. Damit stecken die PSK-Korbjäger wie gut die Hälfte der Zweiten Liga weiterhin mittendrin im Abstiegskampf. Nach der Heimniederlage gegen Schwenningen war es der zweite herbe Stimmungsdämpfer für die PSK Lions.

Es ist einfach Sand im Getriebe

An der grundlegenden Situation bei den PSK Lions hat die siebte Niederlage im zehnten Spiel freilich nichts geändert. „Es ist einfach Sand im Getriebe“, bilanziert Ljubic das für die Karlsruher enttäuschend verlaufene erste Saisondrittel.
Am Sonntagnachmittag traf sich Ljubic mit Cheftrainer Ivan Rudez zur nächsten Krisen-Analyse. Dabei ging es auch um eine weitere Korrektur im Lions-Kader, der in seiner ursprünglichen Zusammensetzung nicht ligatauglich war.

Nächster Neuzugang soll bald verkündet werden

Nach Informationen dieser Redaktion wird es zeitnah einen weiteren Neuzugang geben, wohl um die Aufbau-Position zu stärken. Den Not-Umbruch im laufenden Saisonbetrieb wollen die Lions zunächst zusammen mit Coach Rudez gestalten. „Wir planen jetzt auf jeden Fall weiter mit ihm“, sagt Ljubic.

Schon Mitte der vergangenen Woche hatten die PSK Lions eine erste Korrektur ihres zu unerfahrenen und unausgewogen besetzten Kaders vollzogen. Justin Gordon, der in Schweden einen neuen Club fand, musste gehen. Der neue Flügelmann Bryan Coleman feierte in Kirchheim ein solides Debüt. Mehr sei so kurz nach der Ankunft auch nicht zu erwarten gewesen, meint Ljubic.

In Kirchheim hielten die Lions nur im ersten Viertel mit. „Ende des Viertels hatten wir vier Turnover, das hat Kirchheim Selbstvertrauen gegeben“, urteilte Rudez. Die Gastgeber übernahmen dann ab dem zweiten Durchschnitt das Kommando und zogen im dritten Viertel vorentscheidend davon.

Rudez bemängelte nach der Partie vor allem die mangelnde Intensität seiner Spieler im Defensivverhalten. Auch im Angriff schwächelten die Karlsruher, die eine schlechte Wurfquote aufwiesen und Daniel Norl noch verletzt verloren. Beste Karlsruher waren Maurice Pluskota (13 Punkte) und Filmore Beck (12).

Die PSK Lions sind nun zwei Wochen spielfrei. Zeit für Rudez, sein umformiertes Team auf Kurs zu bringen.