Fiona aus Rheinau zeigt stolz ihr Werk.
Fiona aus Rheinau zeigt stolz ihr Werk mit Herz, Vögeln und der strahlenden Sonne. | Foto: pr

„Wir bleiben zuhause“

Regenbogen gegen Corona: Fotogalerie mit Bildern der kleinen BNN-Leser

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Ohne die Freunde in der Schule, das Training im Fußballverein oder den Kuchen bei Oma und Opa langweilen sich zur Zeit viele Kinder. Um etwas Farbe in die Corona-Tristesse zu bringen, malen die Kleinen bunte Regenbogen. Viele der kleinen BNN-Leser haben uns ihre Werke zugeschickt. In der Fotogalerie sind einige der kreativsten Regenbogen zu finden.

Die Idee, Regenbogen in der Corona-Krise zu malen, fing in Italien und Spanien an. Die fertigen Werke hingen die Kinder ans Fenster, wo sie andere beim Spaziergang zählen konnten. Die Botschaft: Wir bleiben zuhause. Auch in Deutschland teilen mittlerweile viele Eltern in den sozialen Medien die Werke ihrer Kinder unter dem Hashtag #RegenbogenGegenCorona.

Die Regenbogen der kleinen BNN-Leser

Viele der ganz kleinen BNN-Leser machen bei der Aktion mit. Die Redaktion hat nach den selbstgemalten Regenbogen gefragt – und viele schöne Exemplare bekommen. Vielen Dank für alle Einsendungen! Umso schwerer fiel es, eine Auswahl zu treffen.

  • "Bei uns wurde überall gemalt", schreibt Hannes aus Schwäbisch Hall.
  • Kathleen Wollnack Sohn Mattis malte einen Regenbogen ans Fenster.
  • Fiona aus Rheinau zeigt stolz ihr Werk.
  • Auch Tina Raths Kleiner pinselt fleißig mit. Über dem Regenbogen grüßt ein Osterhase.
  • In Moisburg malte Béla it Kreide einen großen Regenbogen in die Einfahrt.
  • Michaela Testas Tochter hat die Kreidefarben gezückt.
  • In Österreich machten Hanna und Elena Thünauer bei der Aktion mit.
  • Lutz aus Köln kann derzeit nicht zur Schule gehen. Daher macht er bei der Malaktion mit.
  • Die Karlsruher Kita Christkönig ist wegen Corona derzeit geschlossen. Für die Kinder hängen am Eingang Farben und Vorlagen bereit, um trotzdem bei der Malaktion mitzumachen.
  • Matilda aus Leopoldshafen hat einen Regenbogen in Pastellfarben ausgemalt. Ihre Botschaft: Alles wird gut.
  • Maxi aus Ebersteinburg hat gleich zwei Regenbogen gemalt und ans Fenster gehängt. "Wir hoffen und glauben an bessere Zeiten", schreiben er und seine Mutter an die Redaktion.
  • Einen Regenbogen zum Anfassen schickte uns Serena Barela.
  • Tibari Chafik schickte dieses Bild seiner Tochter. Sie strahlt mit dem Regenbogen um die Wette.
  • Die gebürtige Karlsruherin Marlene schickt einen Regenbogen in ihre alte Heimat. Aus den Wolken fallen bunte Regentropfen, die die Blumen am Boden gießen.
  • Die zweijährige Mia hat bei einem Spaziergang durch Ettlingen fünf Regenbogen gesehen. Daraufhin wollte sie auch einen an ihr Fenster malen.
  • Johanna aus Grünwettersbach bleibt trotz strahlender Sonne zuhause.
  • Olga Gelingers Tochter malte einen Regenbogen samt Katze.
  • Ein ganzes Regenbogen Fenster hat Familie Rudi-Schnur gestaltet.

In Ettlingen, Grünwettersbach und Leopoldshafen haben viele Kinder ihre Stifte gezückt. Mit den bunten Werken wollen sie anderen Menschen, denen die Einsamkeit in Zeiten von Corona schwerfällt, helfen.

Rührende Geschichten in Zeiten des Coronavirus

So mailt ein Leser an die Redaktion, dass ihm seine Nachbarskinder ein Regenbogen-Bild vor die Tür gelegt haben. Über diese Aufmerksamkeit habe er sich sehr gefreut.

Vor Corona war alles viel schöner

Die Karlsruher Kita Christkönig ist derzeit wegen des Coronavirus geschlossen. Dennoch machen sie bei der Malaktion mit. Am Eingang hängt dazu ein Korb mit Farben und der Malvorlage. Erzieherin Stefanie Weislogel mailt an die Redaktion, dass viele der Kinder täglich an der Kita vorbeispazieren. Aber den so vertrauten Ort können sie nicht betreten. „Durch die Regenbogenaktion können wir uns weiterhin verbunden zeigen“, schreibt sie.

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Johanna aus Grünwettersbach hat gleich zwei Regenbogen gemalt – einer hängt drinnen in ihrem Zimmer und einer draußen für die vorbeilaufenden Spaziergänger. Ihr Vater schreibt, dass sie in diesen Tagen oft an ihrem offenen Fenster steht und sich mit den anderen Kindern, die gegenüber wohnen, unterhält.

Beschäftigung gegen die Langeweile wegen Covid-19

Das gemeinsame Spielen auf der Straße fällt derzeit leider aus. Auch Emma aus Bochum fehlen ihre Freunde. Sie sagt in diesen Tagen oft einen Satz, wie ihre Mutter berichtet: „Vor Corona war alles viel schöner.“ Nils aus Köln macht auch bei der Malaktion mit. „Ich gehe in die dritte Klasse, aber im Moment ist ja keine Schule. Deshalb habe ich euch einen Regenbogen gemalt.“, schreibt der Achtjährige an die Redaktion.

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Jacqueline Neimayer schickte das Werk ihres Sohnes Milo. Sie schreibt, dass der Vierjährige beim Malen zu ihr sagte, er müsse sich ganz viel Mühe geben. Wenn der Regenbogen schön werde, könne er das Virus damit vertreiben. „Dann kann ich ganz schnell wieder meine Omas und Opas und meine Freunde sehen“, zitiert sie ihren Sohn. Die Regenbogen bringen schon jetzt ein bisschen mehr Heiterkeit in den Alltag.