Die Rheinbrücke Maxau zwischen Karlsruhe und Wörth. Die Sanierung der Brücke ist verschoben worden. | Foto: Rastätter

Zwischen Karlsruhe und Wörth

Sanierung der Rheinbrücke Maxau verschoben

Die Sanierung der Rheinbrücke Maxau zwischen Karlsruhe und Wörth, die planmäßig zum Monatsende beginnen und 14 Monate dauern sollte, wird verschoben. Das Großprojekt ist seit Monaten Diskussionsthema in der Region, weil durch die Arbeiten Dauerstaus insbesondere in den Zeiten des Berufsverkehrs befürchtet werden.

Hintergrund der Verschiebung: Ein Test mit einem speziellen Betonierverfahren verlief nicht wunschgemäß. Dieses Verfahren war als ein Kernelement der Sanierung gedacht. Bei den Vorbereitungen für die Herstellung sei festgestellt worden, dass noch „Optimierungsbedarf“ bestehe, heißt es in einer Pressemeldung des Regierungspräsidiums. Das Verfahren hätte an mehreren Wochenenden in der Sanierungsphase angewandt werden sollen. An diesen Wochenenden wäre die Rheinbrücke komplett zu sperren. Für die Sanierungsphase haben Bahn und AVG beträchtliche Anstrengungen unternommen, um ihr Platzangebot und die Zahl der Züge zu erhöhen. Betriebe wie etwa das Städtische Klinikum haben bei ihren Dienstplänen die Beeinträchtigungen für Mitarbeiter aus der Pfalz berücksichtigt.

Noch kein neuer Termin

Erst wenn die Probeplatte die erforderlichen Vorgaben erfüllt, könne mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden, meldet das Karlsruher Regierungspräsidium. Wann genau das sein soll, ist noch völlig ungewiss. Der neue Terminplan soll im Laufe der kommenden Woche festgelegt werden.